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| Datum: 15.08.2008 18:09 | Von: Günther |  |
Hallo Heinz,
wenn Du den AH von der Augsburger Hütte machen willst, dann geh doch durch die Gasill-Schlucht Richtung Patrolscharte. Hier gibts schon die ersten Kletterstellen, mit Seil gesichert ( 1. Test ) Über den Gatschkopf wäre es allerdings einfacher und etwas weiter. Von der Dawinscharte ( Hier steht ein Schlld Notabstieg ) bis zur Passaier Scharte kommen 2 Querungen übers Schneefeld, geht bei weichem Schnee noch verhältnismäßig gut. Keine Seilsicherung. Schwieriger ist nach meiner Einschätzung der weitere Wegverlauf bei Nässe mit dem feinen Schotter quer zum sehr steilen Hang. Ausrutschen denke ich ist tötlich ! Habe selbst ein paar mal tief durchgeatmet. Ich bin am 14.08. den Weg gegangen, war der einzige, so weit ich das sehen konnte. Augsgurger Hütte über Gatschkopf, noch auf dem Parseir, ging gut zur Ansbacher Hütte 8 1/2 Std. Soviel zum akzuellen Stand
Gruß Günther |
| Datum: 10.08.2006 09:03 | Von: Heinz |  |
Hallo Andi,
vielen Dank für Deine Einschätzung und Information. Wir werden alle ein Klettersteig-Set und Helme haben. Auf die Wetter-/Schneesituation müssen wir uns ggf. kurzfristig einstellen. Trotzdem ist es klasse von Dir, wenn Du aktuell über die Schneelage aus der Gegend berichtest.
Heinz |
| Datum: 09.08.2006 23:44 | Von: Andi |  |
Peace Daniel! I can understand your point of view well. If you are a climber with a lot of experience and no fear, the AH might be as easy as a highway. But one has to think about those guys who are beginners in this 3000 m zone. Like Micha, I disagree with the fact that "herunterrutschen" is the worst thing! Im sure that this "herunterrutschen" might have an end on the other side of the river between earth and sky... And I dont want to be responsable for that, as I dont expect other people to have your alpine conditions. |
| Datum: 09.08.2006 23:19 | Von: Andi |  |
Hallo Heinz! Aufgrund der starken Hitze durch den kompletten Juli hinweg waren die Bedingungen im Lechtal in den letzten Tagen gut, abgesehen von etwas Neuschnee ganz oben. Ich hab den AH -mal wieder- am 2. Juli gemacht. Dort fand ich noch n paar Altschneefelder vor, die den Juli wohl größtenteils nicht überlebt haben dürften. Bleiben die Bedingungen gut, sollte er ohne Grödeln und Pickel machbar sein. Skeptisch bin ich allerdings nur wegen der Wettervorhersage fürs Wochenende- Schnee bis 1800m und darunter! Aber da kann sich bis zum 27.8. wieder viel ändern. Da kann ich dann Dir kurzfristig noch Genaueres sagen, weil ich demnächst noch an der Freispitze -also quasi wenige km gegenüber- unterwegs sein werde. Wenn Deine Kollegen konditionell was mitbringen is das schon ne super Vorraussetzung. Die haarigsten Stellen sind am AH gut mit Drahtseilen versichert, da kann man sich festhalten. Leider kenne ich den Santerweg überhaupt nicht, daher kann ich Dir keinen Vergleich anbieten. Da ihr aber alle wohl nicht komplett Bergunerfahren zu sein scheint und man mit 50+ im Ernstfall hoffentlich nicht zu scheu ist, zuzugeben an seinen persönlichen Grenzen angekommen zu sein, würde ich den Höhenweg einfach mal probieren. Wenn einer n Klettersteig- Set haben sollte kann man des ja mal mitnehmen, falls doch einer Probleme mit Schwindel... bekommen sollte. Man kann sich da (fast) überall einklinken... Kann auch sein, daß Deine danach Kollegen sagen, der AH ist ja völlig überbewertet und klettermäßig gar keine Herausforderung... Je nach Standpunkt... Ansonsten: Zeit lassen und so die ganzen alpinen Grundregeln...aufeinander Rücksicht nehmen... halt! Berg Heil und viel Spaß! |
| Datum: 07.08.2006 09:03 | Von: Heinz |  |
Hallo Andi,
wir sind eine Gruppe von 6 Bergwanderern (bis auf einen alle 50+) und haben in den letzten Jahren mehrtägige Wanderungen (z.B. Meraner Höhenweg mit Hohe Wilde von der Stettiner Hütte aus) in den Alpen gemacht. Letztes Jahr sind wir o h n e Ausrüstung (Klettergurt) aufgrund eines Tipps eines Hüttenwirtes im Rosengarten den Klettersteig 'Santerweg' gegangen. Einige von uns sind jetzt so euphorisch und wollen ab 27.8. von Bach aus Hanauer Hütte -Württemberger Haus - Augsburger Hütte - Ansbacher Hütte , also auch den Augsburger Höhenweg gehen. Wir sind zwar körperlich recht fit (Sportler- u.a. Marathonläufer), aber haben praktisch keine Klettererfahrung. Ich bin skeptisch, ob wir uns da klettertechnisch nicht zuviel zu muten, bzw. ob das nicht leichtsinnig ist. Gerade die Beiträge hier im Forum haben mich noch nachdenklicher gemacht. Vor allem bei Schnee ist der Weg wohl sehr gefährlich. Wir haben keine Steigeisen und können auch nicht damit umgehen. Kennst Du die aktuellen Bedingungen am AH? Ist das nach Deiner Einschätzung durch uns machbar? Gibt es eigentlich die Möglichkeit sich vor Ort einen Bergführer zu mieten, der mit uns die Tour macht, hast Du da Infos? Dies ist so eine Art Hilferuf, weil ich Argumente brauche, die anderen zu überzeugen, dass das für uns eine Nummer zu hoch/groß ist. Heinz |
| Datum: 03.08.2006 23:14 | Von: Micha |  |
> Worst thing that could happen is herunterrutschen.
Extreme - "herunterrutsching" ist wellknown as a hard kind of sport. I did it twice. And survived! (with good luck)
I also wish you good luck in the alps. It seems you had good conditions on the Augsburger HW. With a little more respect for the invisible risks while prowling around you will live longer..
I know that equipment is not the most important thing in mountaineering, but 400g in the shape of an iceaxe or a pair of "Grödeln" are counting in summer on the Augsburger HW for basic eqipment. In 20 years, when the glaciers are gone, I might change my point of view. |
| Datum: 02.08.2006 14:42 | Von: Daniel |  |
| There's a lot of fuss here. I've done the AH this July - in 1 day from Ansbacher H to the Augsburger H. If you take 2 days and spend the night in the Roland Ritter Biwak it is very well possible to do it with beginners. I could manage without Eispickels - I just had 2 trekking poles with me. The question if you should take the two beginners is should center around their general fitness, sportlerische Qualitaeten, and their Trittsicherheit. There's hardly any real climbing involved on the whole route, and there are only a few short passages with snow and ice. For these short passages you simply need to take your time. Furthermore, there's hardly any Absturzgefahr. Worst thing that could happen is herunterrutschen. For your info: I took my dog with me on the tour en she could walk en Kletter teh whole route by herself except for a very short passage of 5 meters at the bottom of the Gelbe Scharte. A good pair of decent shoes (at least B/C, preferably C or D) is required, though. |
| Datum: 06.06.2006 09:39 | Von: peter |  |
| den kenn ich leider schon |
| Datum: 06.06.2006 09:39 | Von: peter |  |
| ja das wäre super, schicks bitte hier her : derpeterlustig@aol.com |
| Datum: 05.06.2006 22:37 | Von: Andi |  |
Ein idealer Klettersteig, den man umlaufen kann ist der Mindelheimer: Man kommt auch unten rum über den Krumbacher Höhenweg von Hütte zu Hütte... Wenn ihr aber am Imster Klettersteig noch nicht wirklich an eure Grenzen gekommen seid, wird euch der Mindelheimer wohl eher langweilen... Wär aber ne Alternative! Gruß Andi |
| Datum: 05.06.2006 22:29 | Von: Andi |  |
Den Augsburger Höhenweg gerade in diesem Jahr Ende Juli anzugehen is n krasses Ding, bei dem man mit allen Wassern gewaschen sein sollte. Da im Moment bis ca. 1500 Meter Neuschnee liegt kann man fast mit Sicherheit sagen, dass Ende Juli man am Höhenweg mit Hochtourenverhältnissen rechnen muss. Ich bin ein Fan des Augsburger Höhenwegs und spring jedes Jahr mehrmals drüber. Ende Juli sind die Sicherungen wegen der oft noch dicken Schneedecke unzugänglich. Ein Ausrutscher unterhalb der Feuerköpfe ohne Sicherung kann einen schnell ins Jenseits befördern. Allerdings ist er im schneefreien Zustand (im September etwa) meiner Meinung nach auch mit weniger geübten Bergsteigern (nicht Anfängern!) dann machbar, wenn man ein paar Dinge beachtet: Man sollte einen Gurt mitnehmen und keiner darf aus falscher Scham ohne gehen, die Kondition muss passen (7- 10 Std. Gehzeit, allein der Höhenweg) und ein mehr oder weniger krasser Tiefblick sollte den Unternehmungsgeist nicht hemmen... Mein Tip: Macht zuerst ein paar Touren, die teilweise mit dem Höhenweg vergleichbar sind und wenn ihr die angstfrei und sicher gemeistert habt, dann könnt ihr im Spätsommer den Höhenweg angehen. Beispiele für solche Touren wären: Urbeleskarspitze vom Kaufbeurer Haus aus (Stellen II, vielleicht noch ein bißchen deftig für Anfänger), etwas leichter wäre z.B. der Bäumenheimer Weg auf den Hochvogel ( I+ ). Auch diese Touren sind für weniger geübte nicht zu unterschätzen! Im Zweifelsfall umkehren! Du kannst ja im Hochsommer nochmal hier auf dieser Seite posten, dann kann ich Dir nähere Infos über die Verhältnisse am Höhenweg geben, wenn ich meine Standardtour Bach- Madau- Memminger Haus- Spiehler Weg- Parseierspitze- Augsburger Höhenweg- Flarschjoch- Alperschon Tal- Madau Bach (ca. 15 Std.) mal gelaufen bin... Bis dahin einen guten Start in den Bergsommer! P.S.: In den Tannheimern gibts auch ein paar Touren nur für Trittsichere und Schwindelfreie, die man schon früher im Jahr machen kann, z.B. Gimpel, Kellerspitze, Gehrenspitze oder den Friedberger Klettersteig (!) so als Einstimmung auf den Augsburger... |
| Datum: 03.06.2006 12:04 | Von: Mimo |  |
Hi Peter,
wenn Du Dich weiterhin für den Augsburger interessierst(natürlich ohne Anfänger), kann ich Dir ein paar Fotos über die Route mailen, wo die Schönheit aber auch die Gefährlichkeit des Augsburgers gut rüberkommt, müsstest mir dann Deine Emailadresse posten! Ich bin den Augsburger letzten August gegangen! Mimo |
| Datum: 02.06.2006 11:30 | Von: Peter |  |
| deshalb ja auch das "eigentlich unmöglich".....lol |
| Datum: 02.06.2006 11:24 | Von: Webmaster |  |
Klar, Großvenediger und Venediger Höhenweg gehen auch mit Anfängern. Ihr solltet natürlich das Seil nicht vergessen wenn ihr über den Gletscher geht und euch vorher zumindest mal rudimentär mit Spaltenbergung beschäftigen. Ansonsten ist es aber eine Trampelspur da hoch. Ich habe die Tour letztes Jahr mit meiner Freundin gemacht, siehe: http://www.gipfelstuermerin.de/touren/grossvenediger0805/index.html Zum Breithorn kann ich dir leider nichts sagen.
Deine Homepage habe ich mir angeschaut. Was mir ins Auge gefallen ist: "Heilbronner Höhenweg - Als Tagestour eigentlich unmöglich, ...". Da gehört vielleicht noch ein "von Oberstdorf" hin, denn ich hab den damals aus dem Lechtal problemlos inkl. Kratzer, Mädelegabel und Hochfrottspitze gemacht: http://www.gipfelstuermer.de/touren/heilbronner2002/index.html :-)
Gruß, Thorsten |
| Datum: 02.06.2006 11:10 | Von: Peter |  |
Habe gestern nochmal über den Ausburger ein paar Berichte gelesen...ich glaub den mach ich dann doch lieber ohne Anfänger....ich geb dir recht das hochalpine Touren komplett andere Anforderungen stellen wie Klettersteige. Ich selbst hab das beim Klettern bemerkt, während wir im Klettergarten so zwischen dem 5 und 6 Schwierigkeitsgrad klettern, reicht mir im Hochgebirge oftmals schon ne II oder IIIer Stelle.
Ich bin am überlegen ob wir lieber einen "leichten" Gipfel machen, Großvenediger oder Breithorn...das wäre ne Alternative. Zumindestens wäre das für alle interessant. Evtl. kannst du mir ja da noch einen Tip geben ?
Gruß Peter
P.S. Schau doch mal auf meiner Homepage vorbei : www.Peter.zip.to |
| Datum: 02.06.2006 10:24 | Von: Webmaster |  |
Hmm, klar, kann ich schon verstehen das Problem. Aber um eure Grenzen zu erfahren müßt ihr eher Touren mit erfahreneren Leuten und nicht mit Anfängern unternehmen. Denn was an eure Grenzen geht, kann für Anfänger vielleicht schon eher gefährlich sein. Ist halt schwierig über das Internet Empfehlungen abzugeben, wenn man die Leute nicht direkt kennt/sieht. Letztlich bleibt es natürlich eure Entscheidung, aber ich kann in dem Fall nicht guten Gewissens zum Augsburger raten. Mal abgesehen davon, daß eine hochalpine Tour komplett andere Anforderungen stellt als die aufgeführten Klettersteige.
Ich rate nach wie vor eher dazu, "normale" Wanderwege in den Lechtalern zu machen (welche auch teilweise schon recht anspruchsvoll sind). Kauft euch einen AV-Führer und macht als Erfahrenere doch den ein oder anderen Gipfel zusätzlich, z.B. die Dremelspitze (Hanauer Hütte), die bietet Schwierigkeiten im oberen II. Grad. Die "Anfänger" könnten entweder mitmachen und jederzeit warten/umdrehen. Ich denke es gibt dort genügend Gipfel, die euch an die Grenzen, die Anfänger aber nicht in Gefahr bringen.
Gruß, Thorsten |
| Datum: 01.06.2006 17:27 | Von: Peter |  |
hmmm, die Sachen ist die: Ich und ein Freund machen nun seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr 2 bis 3 Touren (Klettersteige, Skitouren etc.). Vor zwei Jahren haben wir das erste mal einen Freund mitgenommen und letzte Jahr nochmals einen anderen. Mit dem einen haben wir nur eine leichte Hochtour, mit dem anderen den Heilronner gemacht. Das war natürlich auch nicht schlecht, nur haben wir beide in schwierigeren Touren einfach mehr Spaß. Da wir nicht gerade in der nähe der Alpen wohne, wollen wir natürlich auch jedesmal was neues erleben bzw. auch unsere Grenzen kennen lernen (war bis jetzt nicht der Fall z.b beim Imsterklettersteig, Martinswand, Arlbergerklettersteig, Graustock...) Die beiden "Anfänger" wollen nun halt mal umbedingt wieder mit (es war auch super Lustig mit den beiden), nur haben wir keine Lust schon wieder nur ne "leichte" Tour zu machen. Perfekt wäre natürlich ein Klettersteig, der auch "umlaufen" werden kann...sprich: man trifft sich beim Ende wieder. Habe mir viele Berichte über den Augsburger durchgelesen (auch Führer) und dachte deshalb das er für uns nicht all zu schwer sein dürfte....die Anfänger kann ich halt dabei nicht einschätzen. Da ich einen Unfall nicht verantworten will, überdenke ich wohl nochmals meine Idee....evtl. dann doch lieber ohne Anfänger |
| Datum: 01.06.2006 16:29 | Von: Webmaster |  |
Also die Querungen zu sichern ist so ziemlich unmöglich, es sei denn, du hast ein 200 Meter-Seil dabei. Und selbst dann wird es schwierig geeignete Standplätze zu bauen, höchstens per T-Anker/Eisschraube im Schnee/Firn, denn der größte Teil der Querungen bestehen nur aus Brösel. Aber ich weiß auch gar nicht, warum du unbedingt Anfänger über den Augsburger schicken willst. Mach doch lieber einfachere Touren, steigern kann man sich immer noch. Abgesehen davon kann man den Augsburger nicht mit dem Heilbronner vergleichen, der Augsburger ist um einiges schwerer.
Mach doch einfach eine "normale" Wanderung in den Lechtaler Alpen, das kommt schon eher an den Heilbronner Höhenweg ran, z.B. der Übergang von der Leutkirchner Hütte zur Ansbacher. Dort sind auch etliche Stellen drahtseilversichert und für Anfänger bestimmt ausreichend schwierig.
Gruß, Thorsten |
| Datum: 01.06.2006 16:05 | Von: Peter |  |
Ich dachte mir halt das wir durch die Biwakübernachtung uns mehr zeit für die schwierigen Stellen nehmen könnten. Wir könnten doch die Anfänger an den schwierigsten Stellen per Seil sichern ? Bei den Steigeisen mach ich mir allerdings etwas Gedanken, ich weiß noch als ich das erstemal mit sowas unterwegs war....das dauert seine Zeit bis man damit zurecht kommt....kennt denn jemand noch was ähnliches wie den Augsburger (evtl. so was wie der Heilbronner-Höhenweg) ? |
| Datum: 01.06.2006 12:06 | Von: Mimo |  |
Hallo Peter,
ich würde dringend davon abraten den Augsburger mit Anfängern zu gehen! Der Augsburger ist durch seine nordseitigen Steilhangquerungen, die oft bis in den Sommer hinein vereist und schneebedeckt sind nicht zu unterschätzen!!!
Vor so einer Tour solltet ihr lieber die ein oder andere Tour im 2er Gelände gehen damit ihr in solch einem Gelände sicher unterwegs seit.
Der Augsburger ist fast über die ganze Strecke sehr anspruchsvoll und braucht neben einer einwandfreien Kondition(8-10 Stunden)höchste Konzentration und Erfahrung!
Eisen und Pickel sollten auf jeden Fall dabei sein!
Nähere Erläuterungen zum Zustand des Weges bekommt man am Besten auf der Augsburger Hütte!
Mimo |
| Datum: 01.06.2006 09:52 | Von: Webmaster |  |
Hallo Peter,
dann versuche ich mal deine Fragen zu beantworten.
zu 1) Der Augsburger verlangt dem Begeher sowohl einiges an Kondition als auch an Trittsicherheit ab. Nimm das nicht auf die leichte Schulter, es gibt ein paar Stellen, wo auch geübte Geher mal die Luft anhalten müssen. Ich hab das im Bericht ja beschrieben.
zu 2) Kann man immer schlecht beurteilen, in normalen Jahren braucht man das eigentlich nicht. Es kann aber gut sein, daß das in diesem schneereichen Jahr nötig ist.
zu 3) Steht eigentlich in meinem Bericht "Lechtaler Alpen 06/2000". Es gibt zwei Doppelbetten, d.h. 4 Schlafplätze. Einer könnte auch noch auf dem Boden pennen, ein Notbiwak vor der Schachtel ist (sofern kein Schnee mehr dort liegt) sicherlich möglich, wenn auch unbequem. Ich denke aber nicht, daß die Biwakschachtel von vielen Leuten zum _geplanten_ Biwak verwendet wird. Zum Thema Notabstiege steht alles ausführlich in meinen Berichten.
Gruß, Thorsten |
| Datum: 01.06.2006 08:46 | Von: Peter |  |
Ich würde gerne Ende Juli den Augsburger Höhenweg machen. Außer Mir kommen noch drei weitere Freunde mit, wobei zwei von diesen noch relative Anfänger sind.
Meine Fragen nun: (1) In wie weit ist es zu verantworten den Augsburger mit zwei Anfängern zu machen ?
(2) Ist mit großen Schneeresten Ende Juli zurechnen (braucht man Steigeisen und Pickel)?
(3) Evtl. würde ich eine Übernachtung in der Biwak-Unterkunft gerne machen...weiß jemand wie groß die ist und ob evtl. sie von vielen Leuten genutzt wird ? Was wäre wenn diese bereits belegt wäre (Notabstieg, Notbiwak, Alternative ?) |
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