Beschreibung: Gletscherfreier Anstieg auf Wildspitze
Webmaster
Hallo alle,\n
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ich habe vor einiger Zeit von einem Sebastian eine Beschreibung für einen gletscherfreien Anstieg zur Wildspitze gefunden. Da mir momentan jegliche Zeit fehlt, werde ich ihn -bevor er bei mir vergammelt- hier ins Forum posten. Ich habe den Anstieg nicht verifiziert (schön wär's :-) ), deswegen alles ohne Gewähr meinerseits.\n
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Gruß, Thorsten\n
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Den von mir Anfang Oktober 1999 2 x kurz hintereinander begangenen \n
gletscherfreien Aufstieg auf die Wildspitze hat mir ein Venter \n
Bergführer für mich als Alleingänger empfohlen. Ich habe ihn kürzlich \n
auch im AV-Führer (weiß aber nicht, ob im dünnen oder dicken) gefunden. \n
Route 2286 evtl. , ich bin mir bei der Zahl nicht sicher. Bitte schau \n
mal selber nach, ob die stimmt.\n
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Der Sommer 1999 war nach meiner Einschätzung mäßig, am Berg (Südseite) \n
trotz seiner Höhe kaum Schnee.\n
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Also:\n
Man wendet sich unmittelbar hinter der Breslauer Hütte (2844m) nach \n
Norden und geht auf dem bis zur Hütte herunterreichenden Rücken in \n
Serpentinen in Richtung Norden bergauf. Der Rücken geht nach ca. 250 - \n
300 Hm in ein längeres, nahezu waagerechtes Teilstück über. Dort \n
befindet sich auch der „Urkundholm“ (3134, Steinmännchen). Man geht auf \n
dem waagerechten Rücken bis zum Fuß der sich anschließenden Flanke, \n
wendet sich nach halbrechts und steigt in diese ein.\n
Auf Steigspuren (wenn man die Spur mal verliert und ein paar Meter \n
daneben läuft, macht das nichts, solange man sie wieder findet.) geht \n
man nun in steilem Gehgelände durch die Flanke, bis man den Grat in \n
etwa 3500 - 3550 m Höhe erreicht. Ich empfehle, die Stelle, an der man \n
den Grat erreicht, mit einem Gegenstand zu markieren, damit man beim \n
Abstieg wieder den Weg in die Flanke findet. (Weiß nicht, ob die Stelle \n
mit Steinmännchen markiert ist - ich hatte jedenfalls damals einen \n
Teleskopstock dort geparkt.)\n
Auf dem Grat geht man in Richtung Wildspitze, dabei kommt die \n
„Schlüsselstelle“: Eine ca. 3 m hohe, fast senkrechte Platte mit ein \n
paar Tritten. Früher waren da wohl mal Eisenstifte drin, ich fand nur \n
noch die Bohrlöcher. Der Bergfüher berwertete die Stelle mit II+.\n
Hinter der Platte weiter auf dem nahezu waagerechten Grat bis zu einem \n
Firnsattel. Der ist nicht allzu breit. Bei Frost Steigeisen dringend zu \n
empfehlen, um nicht auf dem Rofenkarferner, der auf der rechten Seite \n
des Sattels unterhalb liegt, zu landen.\n
Hinter dem Sattel steil und weglos ca. 200 Hm über viel losen Schutt \n
geradezu auf den Südgipfel (3768, Kreuz). Wenn der Boden durch Nässe \n
oder tauenden Schnee naß ist, ist es dort unangenehm rutschig (Daß man \n
mal ein bis zwei Meter rutscht, ist schon möglich. Ich war erleichtert, \n
an einer Stelle von einem Bergsteiger, der dort auch grade unterwegs \n
war, mir einen Eispickel borgen zu dürfen.) Es ist aber noch nicht so \n
steil, daß man abstürzen kann.\n
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Im AV-Führer steht: 3 - 4 Std. ab Hütte. Ich denke, ich habe so 3 - 3,5 \n
Stunden gebraucht.\n
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Wenn man den Grat auf dem Rückweg begeht, sollte man aufpassen, das man \n
an einer Gratteilung (die mir beim Aufstieg nicht auffiel, da sich die \n
Grate von unten kommend nach oben vereinigen) dorthin geht, wo man \n
hergekommen ist.\n
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Das ist ein Gedächtnisprotokoll (13.10.2004). Ich übernehm keine \n
Haftung!\n
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Ich habe bei den Touren nicht geknipst, ich würde gerne ein paar Fotos \n
vom Wildspitzgipfel im Internet sehen.\n
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Gruß Sebastian\n
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ich habe vor einiger Zeit von einem Sebastian eine Beschreibung für einen gletscherfreien Anstieg zur Wildspitze gefunden. Da mir momentan jegliche Zeit fehlt, werde ich ihn -bevor er bei mir vergammelt- hier ins Forum posten. Ich habe den Anstieg nicht verifiziert (schön wär's :-) ), deswegen alles ohne Gewähr meinerseits.\n
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Gruß, Thorsten\n
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Den von mir Anfang Oktober 1999 2 x kurz hintereinander begangenen \n
gletscherfreien Aufstieg auf die Wildspitze hat mir ein Venter \n
Bergführer für mich als Alleingänger empfohlen. Ich habe ihn kürzlich \n
auch im AV-Führer (weiß aber nicht, ob im dünnen oder dicken) gefunden. \n
Route 2286 evtl. , ich bin mir bei der Zahl nicht sicher. Bitte schau \n
mal selber nach, ob die stimmt.\n
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Der Sommer 1999 war nach meiner Einschätzung mäßig, am Berg (Südseite) \n
trotz seiner Höhe kaum Schnee.\n
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Also:\n
Man wendet sich unmittelbar hinter der Breslauer Hütte (2844m) nach \n
Norden und geht auf dem bis zur Hütte herunterreichenden Rücken in \n
Serpentinen in Richtung Norden bergauf. Der Rücken geht nach ca. 250 - \n
300 Hm in ein längeres, nahezu waagerechtes Teilstück über. Dort \n
befindet sich auch der „Urkundholm“ (3134, Steinmännchen). Man geht auf \n
dem waagerechten Rücken bis zum Fuß der sich anschließenden Flanke, \n
wendet sich nach halbrechts und steigt in diese ein.\n
Auf Steigspuren (wenn man die Spur mal verliert und ein paar Meter \n
daneben läuft, macht das nichts, solange man sie wieder findet.) geht \n
man nun in steilem Gehgelände durch die Flanke, bis man den Grat in \n
etwa 3500 - 3550 m Höhe erreicht. Ich empfehle, die Stelle, an der man \n
den Grat erreicht, mit einem Gegenstand zu markieren, damit man beim \n
Abstieg wieder den Weg in die Flanke findet. (Weiß nicht, ob die Stelle \n
mit Steinmännchen markiert ist - ich hatte jedenfalls damals einen \n
Teleskopstock dort geparkt.)\n
Auf dem Grat geht man in Richtung Wildspitze, dabei kommt die \n
„Schlüsselstelle“: Eine ca. 3 m hohe, fast senkrechte Platte mit ein \n
paar Tritten. Früher waren da wohl mal Eisenstifte drin, ich fand nur \n
noch die Bohrlöcher. Der Bergfüher berwertete die Stelle mit II+.\n
Hinter der Platte weiter auf dem nahezu waagerechten Grat bis zu einem \n
Firnsattel. Der ist nicht allzu breit. Bei Frost Steigeisen dringend zu \n
empfehlen, um nicht auf dem Rofenkarferner, der auf der rechten Seite \n
des Sattels unterhalb liegt, zu landen.\n
Hinter dem Sattel steil und weglos ca. 200 Hm über viel losen Schutt \n
geradezu auf den Südgipfel (3768, Kreuz). Wenn der Boden durch Nässe \n
oder tauenden Schnee naß ist, ist es dort unangenehm rutschig (Daß man \n
mal ein bis zwei Meter rutscht, ist schon möglich. Ich war erleichtert, \n
an einer Stelle von einem Bergsteiger, der dort auch grade unterwegs \n
war, mir einen Eispickel borgen zu dürfen.) Es ist aber noch nicht so \n
steil, daß man abstürzen kann.\n
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Im AV-Führer steht: 3 - 4 Std. ab Hütte. Ich denke, ich habe so 3 - 3,5 \n
Stunden gebraucht.\n
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Wenn man den Grat auf dem Rückweg begeht, sollte man aufpassen, das man \n
an einer Gratteilung (die mir beim Aufstieg nicht auffiel, da sich die \n
Grate von unten kommend nach oben vereinigen) dorthin geht, wo man \n
hergekommen ist.\n
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Das ist ein Gedächtnisprotokoll (13.10.2004). Ich übernehm keine \n
Haftung!\n
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Ich habe bei den Touren nicht geknipst, ich würde gerne ein paar Fotos \n
vom Wildspitzgipfel im Internet sehen.\n
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Gruß Sebastian\n
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