TV-Tip heute abend

Martin
Sendung am 12. September 2004, 22.00 Uhr

Auf schmalem Grat
Freud und Leid am Berg

Reportage von Ulrich Frantz und Andreas Szelenyi


Tödlicher Absturz bei der Gratwanderung, mit Sandalen auf dem Klettersteig verunglückt, über eine steile Wiese in den Tod gerutscht - auch heuer produziert die Bergsteiger-Saison ihre tragischen Schlagzeilen, und die goldenen Herbsttage, die besonders in die Höhe locken, fangen gerade erst an. Auf den Bergen herrscht nicht nur Freiheit, sondern auch Gefahr, aber das scheint vielen Wanderern und Kletterern nicht genügend bewusst zu sein.

Immer mehr Menschen suchen Erholung und sportlichen Ausgleich im Gebirge, und gleichzeitig steigt die Zahl von Verletzten und Toten gerade bei unerfahrenen Wanderern. Bergwacht, Notärzte und Chirurgen sind im Dauereinsatz, vor allem an den Wochenenden.

Die BR-Reporter Ulrich Frantz und Andreas Szelenyi haben sich im Allgäu auf die Spur der Bergtouristen begeben, um die Hintergründe der Unfallstatistik zu beleuchten.



Wiederholung am Montag um 01.25 Uhr und um 11.15 Uhr
Micha
Schade. Hab ich voll verpasst! Bei der Internetrecherche bin ich auf folgenden witzigen Artikel gestoßen. Die Sache ging gottseidank glimpflich aus, was man von den Unfällen dort vorige Woche nicht behaupten kann.
Micha

++ 13.09.2004, Füssener Blatt ++
Sturz vom Balkon Rippen gebrochen
Ins Krankenhaus Pfronten
Tannheim/Pfronten(az). - Einen Rippenbruch und leichte Verletzungen am Ellbogen und Knie zog sich ein 28-Jähriger Urlauber aus Dornstadt zu. Er fand in der Landsberger Hütte nicht den richtigen Weg und stürzte vom Balkon.
Wie die Sicherheitsdirektion Tirol mitteilte, musste der Mann gegen 22 Uhr auf die Toilette. Nach dem Verlassen des Matratzenlagers ging er in die falsche Richtung und gelangte auf den Balkon des Gebäudes. Dort stürzte er trotz der hohen Brüstung zirka fünf Meter in die Tiefe. Nach dem Aufprall stand er auf und legte sich wieder schlafen. Am folgenden Morgen klagte er über Probleme beim Atmen. Er wurde ins Tat gebracht und vom Roten Kreuz in das Krankenhaus Pfronten eingeliefert.
Webmaster
Meine Güte, der muß ja wohl hackedicht gewesen sein? Eben mal fünf Meter stürzen und sich dann halt wieder ins Bett legen, nunja.

Hab die Sendung aufgezeichnet, ich fand sie aber nicht so doll. Man hatte das Gefühl, die haben sich halt nen Bergführer geschnappt und dann haben sie am Nebelhorn jagt auf Halbschuhtouristen gemacht und Leute ohne Klettersteigset am Hindelanger verurteilt. Also auch wenn die meisten von denen nicht wirklich erfahren aussahen, kann man den Hindelanger durchaus ohne Sicherung machen.
Da gabs mal ne Reportage, die in Berchtesgaden gedreht war und hauptsächlich auf den Massentourismus abzielte. Hab ich dir vielleicht schonmal erzählt, da haben se einen gefilmt, der während dem Bergaufgehen sich ne Kippe reingezogen hat und er meinte nur lapidar, er wäre das gewöhnt.

Nun denn werd ich mal schnell ins Bett verschwinden..

Gute Nacht.. :-)
Thorsten
Martin
Hallo,
bemerkenswert fand ich das Pärchen, das sich nach Hörensagen von Bekannten von der Landsberger Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus auf den Weg machte und sich unterwegs (!) nach dem verbleibenden Wegstück erkundigte.
13 Stunden haben sie dann für den Weg gebraucht.
Ohne Worte!
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