Parkabzocken in Hinterstein und Oberjoch

Kristian Rath
Hallo Bergfreunde,
ich würde gerne mal Eure MEinung ziu diesem Thema hören.

Danke!



Wer mit dem Auto aufs Oberjoch oder nach Hinterstein gefahren ist, um sich ein paar Stunden Sport, Freizeit und Erholung zu gönnen, muss mit hohen Zusatzkosten rechnen.

Bis zu 5,50 EURO pro Tag Parkgebühr sieht die Gemeindeordnung von Bad Hindelang vor.
Zwar gibt es neben ein paar Privatparkplätzen, einen mit Rasenbetonsteinen befestigten Parksteifen entlang der B 308, doch ist dieser im Winter oftmals schlecht geräumt, so dass die Breite des Parkstreifens gerade nicht für einen durchschnittlichen PKW reicht.
Wer dann hier meint eine kostenfreie Parkmöglichkeit gefunden zu haben, der ist den eifrigen Mitarbeitern der Bad Hindelanger Verkehrsüberwachung in die Falle gegangnen.
Denn sollte ein Reifen oder eine Stossstange dank mangelhafter Schneeräumung in die Fahrbahn ragen, gibt man diesen Menschen einen Grund eine Verwarnung auszustellen.

Im Sommer werden auf diesem Parkstreifen ohnehin Halteverbotsschilder aufgestellt, die aus Sicht der Verkehrssicherheit völlig überflüssig sind und nur dem Zweck dienen, die Besucher auf die teueren gemeindeeigenen Parkplätze zu zwingen.

Wer sich also Ärger und Zusatzkosten ersparen möchte, findet drei Kilometer weiter in Schattwald und Zöblen im Tannheimer Tal reichlich kostenlosen Parkraum, eine genauso schöne Landschaft und ein vergleichbares Freizeitangebot für Wanderer, Skifahrer, Bergsteiger und Langläufer.

Auch in Grän, in Nesselwängle und im gesamten Lechtal ist so eine Beutelschneiderei wie in Oberjoch und Hinterstein unbekannt.

Wenn man also das richtige Ausflugsziel wählt, hat man sicher soviel Geld gespart, dass sich zwei Personen nach der Tour in der Wirtschaft ein Bier leisten können.

Prost!
Webmaster
Hallo Kristian,

ich hab das schon in der de.rec.alpinismus mal gelesen, ist schon wirklich eine Sauerei. Bei einer Tour im Sept. 2002, bei wir von Hinterstein starten mußten, haben wir dann halt einen kostenlosen Parkplatz in Hindelang gefunden und sind mit dem Bus nach Hinterstein gefahren, wobei das auch nicht unbedingt günstig war.
Aber diese Touristenabzocke nimmt leider immer mehr zu, in Vent (Ötztal) haben wir auch mit viel Not 1 km vor dem Ort einen kostenlosen Parkplatz gefunden. Mal abgesehen davon, daß wir den kostenpflichtigen nichtmal hätten nutzen können, da um 6 Uhr morgens da noch keiner war.
Machen kann man gegen sowas wohl leider nichts, außer natürlich die entsprechenden Orte zu meiden. Nur wenn man dort noch nie war, eine Tour plant und dann dort ankommt, hat man oft nicht die große Auswahl..

Gruß, Thorsten
charly
hallo ---ja--ja-- auch die lechtaler denken schon nach --- kostenpflichtige parkplätze anzulegen --ist aber noch in weiter ferne !!!
das problem sehe ich --als " eingeborener so " éin traum tag --samstag--alle wollen in die berge --pro auto , max. 2 personen !!!---> in gramais zb. ....da ist eben keine große auswahl -- weil unter der woche , da brauchen die 54 einwohner --keine megaparkplätze !!!---> und noch was , was verdienen die einheimischen den an dem bergsteiger ....., der hunger und durst , der wird am gipfel gestillt -- und danach wieder in die blechkiste und ab gehts !!! das ist die grausame realität , weil mann fährt wieder heim , und es gilt keine zeit zu verlieren ---der stress ist eben auch schon unter den bergsteigern altäglich !!!

das leben der dorfbewohner --die ja am samstag am eigen anwesen am arbeiten sind , da sie die ganze woche auswärts am geldverdienen sind --
die wird manchmal sehr erschwert --oder gar unmöglich --weil überall diese blechkisten herumstehen , und alles blockieren !!!

und nun soll man einen geregelten parbetrieb einrichten ..... da wittert man eine einahmequelle --den irgenwo möchte man ja etwas haben --von den vielen eindringlingen --- und durch dieses oben angeführte --undisziplinierte parken -- kriegen die beführworter solcher einahmequellen --oberhand ???

das ich in gramais --der heimat meiner mutter --dann von einheimischen gleichfalls barsch darauf hingewiesen werden , das .....
ja --ja... da muss man durch , zwars schon komisch ist --das selbst ich , im geburtsort meiner mutter --schon alls eindringling angesehen werde ???

auf die disziplin der VER-parker zu hoffen ist naiv --es wird allso nur einige jahre dauern , und wir werden alle....

das ist eben realität ---- aus dem lechtal.....charly
Boris Stephan
Hallo Charly,

schön, dass du auch mal die Gegenseite darstellst, ich habe das immer nur aus Touristensicht gesehen. Trotzdem hier meine Meinung:

Zunächst mal die Frage, warum denn die naiven Leute ihre Blechkisten in der Landschaft verteilen: Ich denke, weil sie keine Parkplätze finden. Und zwischen einer angemessenen Parklatzgebühr, die jeder gerne zahlt und dieser Abzockerei im Großraum Oberstdorf - Hindelang gibt es schon noch einen Unterschied. Momentan kostet an den meisten Automaten die erste Stunde 1 € und jede weitere 50 Cent. Tagestickets: Fehlanzeige. Es mag für dich vielleicht geizig klingen, aber ich fände 2€ pro Tag einen durchaus angemessenen Preis, den ich auch gerne bereit bin zu zahlen.

Dass die Leute kein Geld dalassen, das ist natürlich ein Problem. Aber wenn man sein Parkgeld verrechnen lassen könnte, dann wäre das sicherlich ein guter Ansatz. Ich weiß selber erst seit kurzer Zeit, wie gut ein Bier nach einer Tour schmeckt. Jetzt ist es fester Bestandteil jeder Tour geworden. Ich liebe den österreichischen Part der Allgäuer gerade wegen seinem sanfteren Tourismus, das solltet ihr euch erhalten. Parkgebühren sind hier unpassend. Oder ihr macht's wie die Einwohner von Rauth: An einem Kässchen auf einem kleinen Parkplatz steht (dem Sinn nach): Wir verlangen keine Parkgebühr, freuen uns aber über eine kleine Spende, die dem Erhalt unserer Kapelle zu Gute kommt. Da habe ich gerne was reingeworfen (aber keine 6€).

Übrigens, die Parkgebühren im Oberstdorfer Raum stören inzwischen nicht mehr nur den Wanderer, sondern auch die Einheimischen. Wirklich der letzte Parkplatz im hintersten Winkel ist Parkautomat-verseucht. Ich fühle mich bei euch im Lechtal (bzw. Hornbachtal) viel besser verstanden.

Herzliche Grüße,

Boris
charly winkler
hallo... wir sind eh alle gleicher meinung !!! das 2 --> max 3 euro pro tag --oder 2 tage , weil ma ja unter umständen übernachtet , absolut die obergrenze darstellen !!! ich war im herbst in salzburg --ich habe meine kollegen von meinem marokko (toubkal) urlaub getroffen , da sind wir richtung hallein ---auf so eine art tafelberg , da ist das so , wer konsumiert --parkt gratis --und da kriegt jeder durst ---denn ich bezahle lieber für bier --als für parken , und brotzeit macht man auch --- wenn man schon mal sitzt!!! nur eines -- das lechtal , das ist --gott sei dank -- nich die oberstorfer gegend , ....vieleicht sind das schon preise , für die nordische ski WM , denn da wird wider richtig abgezockt , und danach vergessen --das es auch normalsterbliche gibt , so wie du --und ich !!! unsere -tiroler--gastwirte , die sind halt etwas uneinig --und so kocht jeder seine eigene suppe --oder , zimmert seine eigene parkplatzregelung ---ist nicht lustig --aber realität !!! aber kopf hoch , es gibt sie schon noch , die plätze , wo ein auto noch normal --und nicht als feind --betrachtet wird !!!

schönen ...tirolergruß...charly
Micha
Noch eine kleine Anekdote von mir:
10.01.1998, Tannheim - Ortsteil Berg, unser Auto steht an den Rand eines Feldweges geparkt. Als wir abends von unserer Bergtour (Einstein) heimkommen, wartet schon ein Gendarmeriefahrzeug daneben. Drinnen sitzt ein uniformierter Polizist und daneben ein zivil gekleideteter Mann mit Filzhut. Wir werden darauf hingewiesen, dass es in Österreich nicht erlaubt sei an den Rand eines Feldweges zu parken. Es gebe da eine Verkehrsregel, welche besagt, dass an jeder Stelle eines Weges zwei Autos aneinander vorbeikommen müssten, was nicht gegeben ist, wenn ein drittes am Rand parkt. Uns fiel nur ein ungläubiges Kopfschütteln ein. Alternativ durften wir unser Bußgeld auch dem Mann mit Filzhut (Bergwachtler) geben, der das Parken auf der Grünfläche als naturschutzwidrig empfand. Wohlgemerkt, wir parkten weder im Halte- oder Parkverbot noch in einem Naturschutzgebiet, noch hinter einem Forstweg- oder sonstigem Verbotsschild.
In Oberstdorf und Hinterstein finden nur noch Ortskundige kostenfreie Parkplätze. Die anderen bezahlen größtenteils mißmutig oder gehen woanders wandern. Vom Parkplatz am Vilsalpsee habe ich auch schon ein paar haarsträubende Geschichten gehört. Dort halte ich einen Buspendelverkehr von einem kostenfreien Parkplatz während der Sommermonate für sinnvoll, auch aus Gründen des Naturschutzes.
Micha
charly winkler
Hei..... ja-in tannheim da sind die privaten parkraumbewacher am werkeln ,--und die bergwacht --weil die haben keine blumen mehr zu schützen --weil die menschen selbst hirn haben , und die natur schützen --und somit schützt man die natur ......vor den bösen autos !!!!

eine begebenheit am LECH ....ich bin mit meinem fotoaparat am fluß unterwegs --geniese die ruhe --fährt auuf der gegenüberliegenden seite , ein ....BERGWACHTAUTO ....zur kontrolle , den fluß ab , ob kein auto am lech ist ??? ha-ha-ha lustig , aber makaber zugleich !!!

und an der talstation --matrialseilbahn hanauer hütte ---um 5 uhr früh ....
7 autos ---> alle mit dem schild ....BERGWACHT im DIENST , vieleicht meinen die , weizen vernichtung , oder geseligkeit am abend --in der hütte , das ist eben dienst !!!

so geschichteln hätte ich viele auf lager , wird es auch immer wieder geben !!!

nur nicht klein beigeben .....CHARLY
Kristian Rath
Hallo zusammen, da ich dieses Thema eröffnet habe, noch mal eine Antwort von mir.

Auch wir Einheimische aus dem Oberallgäu sind natürlich von der Parkabzocke als auch von falsch parkenden Ausflüglern betroffen.
Aber warum stellen den die Touris ihre Autos in die Wohngebiete? Weil der reguläre Parkplatz voll oder zu teuer ist.
Insofern kann ich Charly´s Posting über Gramais sehr gut nachvollziehen.
Doch was würde eine Gebühr ändern? Noch mehr Blechkisten am Straßenrand und auf Privatparkplätzen.
Beispiel Hinterstein: Man kalkuliert ca. fünf Std. für die Besteigung des Rauhhorn und zahlt den entsprechenden Betrag. Während der Tour bekommt verspürt man die Lust noch ein Bierchen auf der Willersalpe zu trinken.
Nix da.. wir müssen runter, sonst gibt´s einen Strafzettel.
Wollen wir hoffen, dass die Lechtaler nicht die gleichen Fehler machen.
Ach ja. In Gramais hatte ich noch nie Probleme. Es gab immer einen Parkplatz, und mal ehrlich: wer Hofeinfahrten oder enge Feldwege blockiert, der verhält sich ausgesprochen rücksichtslos.
Rund um Gramais habe ich übrigens bis auf zwei Ausnahmen schon alle Gipfel bestiegen. Anschließend führte der Weg des Öfteren in die Alpenrose.
Ärger hatte ich im Lechtal nur ab und zu mal mit den Jägern. Aber das gehört halt dazu. Genau so wie es ab und zu Bruchharsch statt Pulver und Firn gibt.
Als Ostrachtaler, weiß ich sehr gut, wie man zumindest zu Hause zu Gratisparkplätzen kommt, falls man nicht gleich mit dem Bike von zu Hause aus startet. Aber am nächsten Tag bin ich vielleicht auch ein Tagesgast im Nachbahrtal.
Da ich selbst Bergwachtmann bin, musste ich natürlich über die Weizenvernichtungsaktion schmunzeln. Kann vorkommen!
Aber überlegt mal. Wenn die Bergwacht nur Freizeitverlust, Ärger mit dem Arbeitgeber und Gefahr bedeuten würde, wer würde sich dann noch zu einem ehrenamtlichen Dienst am Nächsten bereit erklären?
Also lasst den Bergwächtlern ihre kleinen Privilegien. Sie warten auch bei bestem Tourenwetter mit dem Melder zu Hause auf einen möglichen Einsatz und haben unter der Woche noch Stress, wenn sie wegen einem Einsatz den Arbeitsplatz verlassen müssen.

Ob die österreichische Bergrettung Bußgelder kassieren darf(so habe ich Micha mal verstanden) weiß ich nicht. Wir im Bayern haben dazu keine Befugnis.
Über den überzogen harten Umgang mit Falschparkern am Vilsalpsee habe ich auch schon üble Stories gehört. Selber bestätigen kann ich diese jedoch nicht.

In diesem Sinne sollte jeder Bergsteiger dort die Einheimischen etwas verdienen lassen, wo man noch frei parkt und sich frei bewegen darf.
Eine Einkehr nach der Tour steigert nun mal die Akzeptanz des Bergtourismus bei der Einheimischen Bevölkerung
charly winkler
hallo.....bei uns in österreich werden die BERGWACHTLER --zu hilfspolizisten umfunktuioniert --die werden -- oder machen schon-- kontrollen bei wohnmobilen , denn diesind zum fahren da , und nicht zum ILEGAL in tirol wohnen !!!! und den parklplatz an der hanauer hütte verstellen die nur --das keine schwarzparker sich in --REVIER -einschleichen !!! die bergwacht ist bei uns ein ORGAN , und darf strafmandate ausstellen ...... an eine aufrüstung mit revolver .... gewehr ...etc. wird derzeit noch nicht gedacht , wer weis was die zukunft bringt ??? und es ist nur ein gerücht --uder unterstellung , das ich wegen der parkplatzmisere , die gipfel um gramais , noch nicht alle bestiegen habe !!!! aber ich hätte einen vorschlag.... die forumsmitglieder treffen sich mal ....zum gemeinsammen falschparken , dannach spielen wir bergwacht im dienst , und stellen unsere fähigkeit beim weizenvernichten --unter beweis , und alls abschluß messen wir mit einem alkomaten , ob noch alle bergtüchtig sind ......

berg heil ...und weiterhin viel spass , beim bergeln

wünscht ( der ebenfalls falschparker )... CHARLY
Bernd a. O.
Zur Info,
soweit ich informiert bin ist in Tirol die BERGWACHT nur das was in Bayern die Naturschützer oder Naturfreunde sind, die haben mit der Rettung von Verletzten nichts am Hut. Die BERGWACHT in Bayern ist zu vergleichen mit der BERGRETTUNG in Tirol, wobei die BERGWACHT in Bayern damals eigentlich aus den Gründen des Naturschutzes gegründet wurde und sich in den letzten ca. 80 Jahren zur eigentlichen BERGRETTUNG gemausert hat. Sollte ich mit meinem Hintergrundwissen total daneben liegen bin ich um eine Aktualisierung von Insidern dankbar.

Bernd a. O.
Kristian Rath
Also. Es ist richtig, dass die bayrische Bergwacht aus Gründen des Naturschutzes gegründet wurde.
Die Aufgabe der Bergrettung wurde erst später übernommen und ist heute die Hauptaufgabe der Bergwacht.Der Abschnitt Allgäu betreut auch heute noch zwei Naturschutzposten. (Höfats und Laufbacher Eck)
Diese waren damals, (lange vor meiner Zeit) wohl auch nötig um die reichhaltigen Edelweißbestände, die geologisch bedingt zu den schönsten der Alpen zählen, zu schützen.
Früher wurden die Edelweiß vorwiegend von Einheimischen gepflückt und an Touristen am oberstdorfer Bahnhof verkauft.
Man konnte damals richtig Geld damit verdienen.
Ob es in Austria einen formellen Unterschied zwischen BergWACHT und BergRETTUNG gibt, weiß ich nicht. Die Kollegen im Walsertal und in Tannheim nennen sich jedenfalls BERGRETTUNG.
charly winkler
hallo.... du liegst richtig , dieeinen bewachen --die andern retten --
wie schon gesagt , die bergwacht , die sind ein organ --daher können sie auch organstrafmandate ausstellen , --vor ort strafen verhängen , durch anzeige an die behörde -- an die zuständige bezirkshauptmannschaft ( bei euch ...LANDRATSAMT , sie sind nicht nur für die blumen zuständig --auch für das abfallwirtschaftsgestz --wo auch wild deponierte KFZ eingeschlossen sind !!!

die bergrettung , die ist eine reine rettungstruppe --- die aber immer mehr durch die allgegenwärtigen ...div. retter --aus der luft ---abgelöst werden , wobei diese fluggeräte eben auch einen bergretter an bord haben , der im alpinen gelände , für den notarzt die sicherung des verletzten vornimmt , und auch für die bergetechnissche sache verantwortlich ist !

danke noch für die aufzeigung des unterschiedes , der mir nicht so bekannt war ,--- alles kannn man eben nicht wissen ---aber für was gibt es ein forum , da hätte sich der " gipfelstürmer " ja umsonst so viel angetan !!!

also , ich gehöre keiner der oben genanten an --ich bin zwar auch in den bergen unterwegs -- knipse die ....E-Cards , der gipfelstürmerin , das macht auch spass , und vieleicht bringts auch was , für die , die nicht in den bergen leben dürfen !!!

schöne grüße ....aus tirol....charly
Kristian Rath
, die gipfel um gramais , noch nicht alle bestiegen habe !!!! aber ich hätte einen vorschlag.... die forumsmitglieder treffen sich mal ....zum gemeinsammen falschparken , dannach spielen wir bergwacht im dienst , und stellen unsere fähigkeit beim weizenvernichten --unter beweis , und alls abschluß messen wir mit einem alkomaten , ob noch alle bergtüchtig sind ......

berg heil ...und weiterhin viel spass , beim bergeln

wünscht ( der ebenfalls falschparker )... CHARLY


@ Charly,

genau! dann lass uns nach Gramais fahren, dort missachten wir dann ein Fahrverbot, parken irgendeine Einfahrt zu und steigen dann zur Weizenvernichtungsaktion auf eine Hütte (Württemberger Haus dürfte wohl die nächste sein)
Dort schütten wir uns ordentlich zu und besteigen vorher noch die Gipfel, die uns dort noch fehlen.

Aber schnell, bevor uns der Webmaster wegen Mangel an alpinistischer Ernsthaftigkeit usw. hier hinauswirft.

Grüße aus dem Allgäu
charly winkler
hallo...wer schereibt den sonst, wenn nicht wir ? so viele sind es ja nicht , die dem webmaster kopfzerbrechen bereiten !!!
der gipfestürmer der ist ja sowiso auf unserer seite , der ist sowohl fürs fallschparken ( machte er ja auch so ) auch für die weizenvernichtung , und stürmung der gipfel , da ist er sicher auch dabei ?
das würtenberger haus , das werde ich heuer aufsuchen , als lechtaler dauerts halt länger , bist die heimat erforscht wird , aber wichtig ist ja , das die wüste durchwandert wird ....etc. , aber heuer möchte ich mal einige tage , mit schlafsack und so -- gipfelbiwak ist das gröste -- die lechtaler im oberen bereich durchstreifen , da kann ja nichts schief gehen , mein uhrgroßvater ---der hat ja vor huntert jahren die gegend --als berführer --unsicher gemacht , und war der erste hüttenwirt auf der simms-hütte , auch die memminger und kemptner hütte war unter seiner fuchtel , ---> und ....angeblich war er der erstbeteiger der FREI-spitze , die nach ihm benant ist ...oder eben ???

noch was --- manche schreiben...... wer rechtschreibvfehler findet , der darf sie behalten , das ist doch ok. weil die bersteiger die finden doch immer wieder mal was , und stellen dann das in ein ...SCHWARZES BRETT , da finden sich echt tolle dinge , da würde sich doch so ein überflüssiges ..
H-A-ß ...etc... lächerlich ausnehmen !!!!

schönen tag , ist ja eh mackaber , wenns nur regnet ....

CHARLY
Webmaster
Na klar, solange ihr hier nicht über andalusische Zwergpinscher diskutiert, sage ich sicher nichts.. ;-)

Aber ich und Falschparken? ICH doch nicht.. ;-) hab bisher nur mal einen Strafzettel für "Parken auf Grünflächen" bekommen (in der Stadt allerdings), na, grün war da aber auch nix mehr bzw. das bißchen Unkraut..

Weizenvernichtung.. na, das ein oder andere hat schon dranglauben müssen, hehe.. aber bitte nicht auf dem Württemberger Haus, da hab eigentlich nur schlechte Erinnerungen dran. Die haben mir mal ein Radler gebracht (sollte wohl ein saures sein), das lediglich Bier mit reinem Wasser verdünnt war! Pfui deibel.. und die Übernachtung dort war auch nicht sonderlich prickelnd..

Was haltet ihr da eher von Schwarzwasserhütte (bei Hinterstein - optimal zum Falschparken ;) ), hab am Wochenende gesehen, daß das Bier da nur 2,40 kostet.. :)

Wünsch euch auch noch nen schönen Tag,
Thorsten
charly winkler
hei.... ja , das mit de würtemberger hütte , das habe ich schon mal irgendwie mitbekommen , soll etwas mufflig sein ....., aber so gerüchten kann man eben nur teils glauben schenken , nur wer vor ort sich ein bild macht , der kann..... ! na, ich will doch keinen bezichtigen , falsch zu parken , übermäsig weizen zu konsumieren etc. , dazu muss ich dich erst mal kennen lernen . übrigens , es stimmt nicht , das ich in meine hütte--in fallerschein --nur eine klrägrube einbaue --- weil du .... vieleicht mal bei mir vorbeischaust !!!! aber die unkosten von --mal über den daumen .... 2 500 euro , die mache ich der natur zu liebe , wobei das schon hart ist , so einen schönen nepal trek --im boden zu vergraben --
aber ..... alles hat seinen preis , und so eine hütte ist im gegensatz zum schönsten urlaub , auch nach drei wochen noch da !

also , bei mir in fallerschein , da darf jeder legal parken , und seinen weizentank ....auffüllen ! und mein spezel , der ist ein richtiger bergretter , und notfalls kann ich noch einen berwacht mann auftreiben , das wir alles haben .....was man halt so braucht !

so.... ende der unfruchtbaren diskusion ....

schöne ...tiroler grüße ...charly
Micha
Was der Webmasta meint, ist die Schwarzenberghütte bei Hinterstein (und nicht die Schwarzwasserhütte im Kleinwalsertal). Weizen kostet übrigens bei erstgenannter 2,60€. Hab ich heut getestet.

Falsch parken auch. Unabsichtlich. Wir kamen gestern um ca. 16:20Uhr am hintersten Parkplatz bei Hinterstein an und mußten mit Erstaunen feststellen, dass der letzte Bus zum Giebelhaus bereits um 15:40Uhr gefahren ist. Unsere einzige Möglichkeit noch dort hin zu kommen - mal abgesehen von laufen - war es, den Bus abzufangen, der um 17:10Uhr das letzte Mal zum Giebelhaus fährt, um dort die Leute abzuholen. Interessanterweise steht dieser nicht im Fahrplan. Gesagt getan, Bus abgepasst; wir dürfen mitfahren, aber nur wenn wir unser Geraffel flott in den Bus schaffen, weil der Busfahrer noch schnell daheim "a Schüssl Kaffee trinken" will. Diese gönnten wir ihm gerne. Wir waren ja froh, dass wir mitfahren durften. Parkgebühr in den Automaten zu werfen, vergaßen wir völlig. Abgesehen davon wußten wir im Vornherein noch nicht, ob wir einen oder zwei Tage bleiben sollten. Außerdem kostet die Tagesgebühr 5,50€, also 11€ für zwei Tage. Wir hatten nicht mal den kleineren Betrag in Münzen. Wegen dem schlechten Wetter blieben wir nur einen Tag. Am Auto hing eine Verwarnung mit Zahlungsaufforderung der Verkehrsüberwachung Bad Hindelang. Mit 5€ Verwarnungsgebühr sind wir günstiger weggekommen als mit dem Automaten.

Micha
Kristian Rath
@Micha,

dann sei froh, dass unser kommunaler Obera.... nur einmal an euerem Auto vorbeigekommen ist und somit eine Mißachtung von nur 30 Min. unterstellt hat.
Hätte er das Auto am nächsten Tag immer noch unverändert gesehen, wärs teurer geworden.
(siehe Auszug aus der STVO)

Einrichtungen zur Überwachung der Parkzeit:
An einer abgelaufenen Parkuhr, ohne vorgeschriebene Parkscheibe, ohne Parkschein oder unter Überschreitung der Höchstparkdauer geparkt 5,- EUR
bis 30 Minuten 5,- EUR
bis zu einer Stunde 10,- EUR
bis zu zwei Stunden 15,- EUR
bis zu drei Stunden 20,- EUR
länger als drei Stunden 25,- EUR

Ach ja, wer die STVO genau!! studiert, findet zwischen Ortsschild und der Kirche von Hinterstein noch ein paar ganz wenige legale Möglichkeiten kostenlos zu parken.
Aber das beachten:

Außerdem ist das verboten, soweit es durch folgende Verkehrszeichen verboten ist:
Vorfahrtstraße (Zeichen 306) außerhalb geschlossener Ortschaften,
Parken auf Gehwegen (Zeichen 315), auch mit Zusatzschild,
vor Bordsteinabsenkungen.

Ach ja. Das Luitpoldhaus ist seit Pfingsten mit unter neuer Führung.
Die Fuchskarüberschreitung hatte am Sonntag dank Neuschnee einen sehr alpinen Charakter.
Und ein Besuch des Gebietes und der Hütte lohnt sich allemal.
Micha
Danke für die Aufklärung über den aktuellen Stand der Straßenverkehrsordung und seine Folgen für unachtsame Parker. Ich hatte mit meinen 5€ Bußgeld wohl wirklich Glück. Thx auch für den Insiderparktipp.
Respekt für die geglückte Überschreitung. Deinen Bericht "Perlen im Geröll" kenne ich fast auswendig. Scheint so, als wär die Gegend um das PLH dein Lieblingsgebiet. Du hast mal in einem Artikel den Südwestgrat der Urbeleskarspitze erwähnt. Hast du für mich da ein paar Details?
Micha
[anonymous]
@ Micha
die Besteigung des SW. Grates der Urbeleskarspitze ist schon 15 Jahre her.
Es war zu meiner alpinen Anfangszeit, als wir im AV Führer irgendeinen IVer suchten (zu mehr reichte es nicht)
Aber ich versuchs mal:
Recht heikel und gefährlich war die Überschreitung der Schwärzer Scharte.
So gelb-brüchiger Fels, zusammengeklebtes Geröll bei der Umgehung einiger Zacken auf der Südseite.
Dann eigentlich so, wie im AV Führer beschrieben. Mit der Beschreibung hatten wir keine Probleme. Man kann auch ab und zu Richtung Normalweg ausweichen. Dann ist das Gelände mehr oder weniger überall kletterbar.
Aber Vorsicht. Der Fels ist z.T. unglaublich brüchig. Typisch sind senkrechte Stufen, welche von waagrechten Bändern aus zu klettern sind. Wenn du die Stufe fast überwunden hast, greifst du in loses Geröll, das auf dem nächsten Band liiegt.
Wir haben damals einige Haken geschlagen und die meisten wieder mitgenommen.
Aber wie gesagt. An Einzelheiten kann ich mich kaum noch erinneren.

Mein Tipp:
Vergiss es und trag dein Seil lieber zu besseren Touren hinauf.

Wenn du schöne Gratklettereien im Bereich IV in einsamer Ungebung suchts, empfehle ich dir den Krottenspitzengrat, die Südkante des Hermannskarturmes, die Überschreitung der Heiterwand oder die Überschreitung von Höllhörnern und Kleiner Wilder.

Im Bereich III,
Kleiner Widderstein mit Nordpfeiler zum Ostragt des Gr. Widdersteins,
Überschreitung von Bacherspitzen zur Weißschrofenspitze und Abstieg auf dem Arlberger Klettersteig, Nordostgrat der Gr. Schafkarspitze bei Gramais,
Falls dich der Südwestgrat der Gliegerkarspitze interessiert: Auch der ist im Bereich des Gratfensters gefährlich brüchig. Ich werde ihn jedenfalls nicht mehr ohne Seil begehen.
Meine Lieblingstour in dieser Schwierigkeit ist der Westgrat der Fuchskarspitze mit anschließender Überschreitung zum Nordgipfel.

Wünsche dir viel Spass bei diesen schönen Touren
Micha
Danke für die umfangreiche Antwort! Im Bereich III interessieren mich allerdings nur Sachen, die man free solo machen kann. Also keine superausgesetzten Stellen oder endlos lange Passagen in dem Schwierigkeitsgrad. Die Überschreitung der Fuchskarspitzen steht bei mir schon auf dem Programm. Vom Nordgipfel schaut dieses Unternehmen jedenfalls sehr interessant aus.
Vielleicht schaffe ich ja es noch den webmaster zu einer gesicherten Tour im IV.Grad zu überreden. Muß ja nicht gleich die Erstbegehung der Wildmahdspitze Nordwand sein..
Grüße, Micha
Webmaster
Och schade, dabei steht die Wildmahdspitze doch noch an 1. Stelle auf meinem Programm ;) ne, aber brauchst mich prinzipiell zu so ner Tour nicht überreden, sobald ich Zeit habe (das ist momentan das größte Problem, wie ich dir geschrieben habe) und das Wetter mal einigermaßen ist (ist wohl der Ausgleich fürs letzte Jahr) kann es losgehen.. evtl. mal ein Wochenende im Sept.?

Gruß, Thorsten
Micha
Am 2.Septemberwochenende bin ich mit Sicherheit in den Bergen unterwegs, wegen Sektionsabend und so. Wie wärs mit dem ONO-Grat am Hochvogel und danach auf die Schwarzenberghütte?
Micha
Webmaster
Klettern am Hochvogel? ja sicher, sicher.. dann doch lieber gleich Wildmahdspitze, da ist es nicht so bröselig.. ;)

Ne, aber 1.9. mach ich meine Diplomarbeit, da kann ich sowieso nur noch an Wochenenden..
Kristian Rath
Klettern am Hochvogel? Mutig, mutig!
Den ONO Grat habe ich auch schon mal geplant aber die Idee wieder verworfen, nachdem ich vom Gipfel her mal bis zur Schulter abgestiegen bin. Das Probelm dürfte das Abseilen in die tiefe Scharte gleich nach dem Fuchsensattel sein. Teilweise dürfte der Fels so splittrig sein, dass man kaum eine zuverlässige Abseilstelle einrichten kann. Vermutlich sind aber zwei nötig. Das gleiche Problem gibst am Westgrat vom Klupperkarkopf, diesen sind wir schon komplett beklettert.
Schön ist am Hochvogel die Schnee/Eisrinne zwischen Hauptgipfel und Westschulter (ist bei Topverhältnissen auch mit Ski befahrbar, sowie die schwach ausgeprägte Kante, links daneben. Aber auch hier ist der Fels meist recht brüchig.

Die Wildmahdspitze ist sicher die bessere Wahl. Wir haben vor Jahren mal eine Tour (ca. IV) an der SO-Kannte gemacht.
Heute würde ich aber wegen so etwas kein Kletterzeug mehr 1400 Höhenmeter über sonnige, weglose Südhänge hinauftragen.
Allderdings wird in der kommenden Neuausgabe der Alpenvereinskarte ein Wanderweg bis zum Gipfel hianuf eingezeichnet sein. Die dazugehörigen roten Punkte hab ich letzten Winter auch schon gesehen. Gleiches gilt für den Wilden Kasten. Da muss es jetzt wohl auch einen Wanderweg geben.
Webmaster
Hallo Kristian,

ich hab vor knapp 2 Jahren den Normalweg auf den Wilden Kasten gemacht.. im oberen, felsigen Teil war damals schon markiert, aber von Wanderweg war im Peischlkar nichts zu sehen.. eigentlich hoffe ich, daß das so bleibt - ist doch auch mal hübsch, wenn man sich in eine noch ruhige Gegend zurückziehen kann und der Normalwanderer, der sich nicht abseits der Berge aufhält, muß ja nicht überall rumlatschen.. oder denke ich da zu egoistisch?

Gruß, Thorsten
Kristian Rath
Tja ich weiß nur, dass auf der neuen AV Karte Allgäuer Alpen West, die vermutlich nächstes Jahr erscheinen wird, ein komplett markierter Weg eingezeichnet ist.
Ich habe Markierungen an beiden Bergen jedoch nur im Gipfelbereich gesehen.
Alles andere lag im letzten Winter logischerweise unterm Schnee. Meine letzte Sommerbesteigung liegt etwa zehn Jahre zurück, da gab es außer auf die Ellbogner Spitze und den Muttekopf keine markierten Wege.

Prinzipiell gebe ich dir recht. Es wäre schade, wenn diese Berge für jeden Touri erschlossen würden.
Anderseits was ist, wenn der Nationalpark verwirklicht wird und ein Wegegebot verhängt wird? Da die Jäger auf der Lechtaler Seite der Allgäuer Alpen im allgemeinen relativ aggressiv sind, sehe ich diese Gefahr nicht ganz unbegründet.Mit diesen Markierungen haben die Lechtaler dann die Besteigbarkeit dieser Berge mal gesichert.
Auch auf Allgäuer Seite wird über Wegegebote in FFH Gebieten diskutiert.
Ob dies durchsetzbar ist, sei mal dahingestellt.
Auch jeden Fall gilt für sog FFH Gebiete ein Verschlechterungsverbot!
In Österreich ist übrigens ein jagdliches Sperrgebiet leicht beantragt
Das bedeutet zunächst mal ein Betretungsverbot. Vorhandene markierte Wege und übliche Skirouten sind davon jedoch nicht betroffen.

Aus diesem Grund kann ich in diesen neuen Wegen sogar was Positives sehen.

Im Allgäu, wie im Außerfern gibt es Jäger, Großgrundbesitzer und sogar einen Wildbiologen, der sich nach außen hin zu gerne als Partner des DAV verkauft, die immer lauter von Weggeboten und Betretungsverboten träumen.
Boris Stephan
Das ist die reinste HORRORVORSTELLUNG für mich! Wenn man sich überlegt, wie viele Bergsteiger überhaupt solch weglose und mühsame Gipfel besteigen, dann fragt man sich eher, ob es für den Schutz von Flora und Fauna nicht eher ratsam wäre, Bergbahnen wie Fellhorn und Nebelhorn dicht zu machen. Es wäre bestimmt sehr langweilig, im Peischelkar auf Eindringlinge zu warten... Es ist eine Frechheit, dass es Menschen gibt, die für Verbote werben, die für sie selber nicht gelten. Ist der erfahrene Offroad-Bergsteiger denn ein rücksichtsloser Narr, der mit aufgedrehtem Ghettoblaster die Gemsen vor sich herscheucht? Boxentürme auf 2000 Meter, Schneekanonen mit Bakterienzusatz etc. sind im Winter doch der ganz normale Wahnsinn (damit der Rubel läuft). Thorsten, was machen wir mit unseren Seiten, wenn es soweit kommt???

Ich befürworte übrigens Markierungen im weglosen Gelände, sofern sie erst abseits markierter Wege beginnen. Zwar macht das eine Tour einen Hauch weniger abenteuerlich, dafür ist der Erfolg eher garantiert, innere Unruhe gibt es ebenfalls nicht mehr und gefährliche Versteiger sind weitgehend ausgeschlossen.

Boris
Kristian Rath
Zitat:Es ist eine Frechheit, dass es Menschen gibt, die für Verbote werben, die für sie selber nicht gelten.Zitat ende

Richtig, ganz deiner Meinung. Und das die Befürchtungen nicht aus der Luft gefriffen sind, zeigt die Situation am Hohen Ifen.
Nun gut, inzwischen hat sich die Situation dort nach viel Streit, nicht zuletzt dank dem Entgegenkommen der Walser Grundbesitzer usw. entspannt.

Klar, dass Bergbahnen einen erheblichen Eingriff in den alpinen Naturhaushalt darstellt.
Aus Sicht der Jäger schadet ein kleines, stark erschlossenes Gebiet, weniger, wie wenn flächendeckend einzelne Bergsteiger ein Gebirge durchstreifen. In stark erschlossenen Gebieten tritt meist bald eine Gewöhnung der Wildtiere an den Menschen ein. So sieht man immer wieder die ach so menschenscheuen Rauhfußhühner auf den Liftstützen im Fellhorngebiet balzen.

Schneekanonen mit Bakterienzusatz ist übrigens Quatsch. Das gibt es in Bayern nicht.
Bahnen dicht machen ist auch keine Lösung, die schaffen Arbeitsplätze und halten das Kapital in der Region. Auch aus Umweltsicht ist eine Nutzung, in dem Ausmaß, wie im Allgäu betrieben, sicher vertretbar. Ohne Freizeitangebot für die Massen, würden diese eben in die großen tiroler Skigebiete abwandern, weiter fahren, mehr Benzin verbrauchen und dort ihr Geld ausgeben.

Es muss aber auch so etwas wie Gerechtigkeit geben. Nämlich in dieser Form, dass man den Eingriff in den Naturhaushalt nach seinen Folgen beurteilt und nicht an dem Umsatz, der damit zu erzielen ist.

Leider wird der Umweltschutzgedanke im Allgäu oft mißbraucht. Aus Naturschutzgründen wird ein Sperrgebiet gefordert. Für eine Jagdpacht in einen Sperrgebiet- ohne Störung durch Freizeitsportler- zahlen die Pächter viel höhere Summen, wie in einem frei zugänglichem Gebiet.
Das Ökomodel Hindelang zwingt die Autofahrer auf schandteure Parkplätze weil die Leute eben mit ÖPNV anreisen sollen.
In Wirklichkeit soll damit nur die Gemeindekasse gefüllt werden.
Beides bringt der Umwelt nichts, da die viele Bergsteiger in weiter entfernte, einsamere und frei zugängliche Gebiete ausweichen.
Für viele Jäger endet halt Naturschutz an ihrer Reviergrenze und für einen gewissen Wildbiologen aus Immenstadt ist er einseitig auf Rauhfußhühner im Allgäu beschränkt.

Und somit schließt sich der Kreis zu meinem Urprungsposting
charly winkler
hallo.... hast das aus irgend einem tiroler medium...zeitung ...radio etc. ...weil da schreibt man gleich , nur tirol wird durch ...südtirol..uder schweiz ..oder frankreich..etc ausgewechselt ...aber der inhalt der botschaft , der ist der gleiche !!!
und jagliches sperrgebiet .... da schießen die grünröcke übers ziel hinaus , denn die würden den ganzen wald als sperrgebiet , ...immer noch als zu klein ansehen !!! zuerst kommt ein forstweg ...dann wird ein wildfütterung ...knapp neben den weg gebaut , ( das man aus dem autio...)
und dann ...., ja dann , soll niemand denn weg benützen , der ja von öffentlicher hand subventioniert wurde !!!! es sollte sie einfach nicht geben , die menschen , die ohne grünen rock , den wald betretten ....
aber so geht das halt nicht , denn großteils gibts alte wegerechte --in österreich sehr gut geregegelt ---die wollen eben von fußgängern genützt werden , auch ohne gewehr !!!

charly
Kristian Rath
@ charly
welche Informationen genau meinst du?
Mal ganz allgemein: vom DAV, ÖAV, Landratsamt, Div. Arbeitskreisen, Gemeindeverwaltung, Gesetzestexten (tiroler, vorarlberger Jagdrecht +bayerisches Naturschutzgesetz)

Zitat:
aber so geht das halt nicht , denn großteils gibts alte wegerechte --in österreich sehr gut geregegelt ---die wollen eben von fußgängern genützt werden , auch ohne gewehr !!! Ende

Aber wer weiß das schon? Viele lassen sich am Beginn der Tour von einem Jäger ein Märchen erzählen und verzichten dann, weil sie sich halt nicht auskennen.
Meist fehlt jedoch die gesetzliche Grundlage und man kann den Anschiß des Grünrocks genüßlich ignorieren.
charly winkler
hallo .... ich bin kein rechtsanwalt , und auch kein sachbearbeiter --bei einer behörde , aber.... ich arbeite bei der behörde ---> und intressiere mich sehr wohl für gewisse sachen , die so mit recht zu tun haben !!!\n
ich sitze also ...fußfrei in der ersten reihe ( links ), und wenn man spass daran hat , gewisse zusammenhänge auf einen nenner zu bringen ....\n
dann kriegt man alles mit !!! auserdem bin ich aktivist bei der erhaltung der alpe fallerschein , und somit mit dem agrar-recht öffters konfrontiert ! -----> die grünrockabteilung , die ist ja allseits bekannt , das sie am liebsten ihre eigenen spielregeln aufstellen würde , wenn es nicht einen gewissen gegendruck geben würde !!\n
DIE sache mit den --" WEGERECHTEN "-- die habe ich aus de´r österreichischen alpenvereinszeitung --ich glaube das dürfte von einem dr. ermacora sein , ( oder so ähnlich ) ---> einer rechtsauslegung ...über dieses in österreich auch nicht unstrittige thema !!!\n
\n
aber in der besorgung etwaiger unterlagen , bin jederzeit behilflich , wobei selbst das jagdrecht --via internet zum herunterladen ist !!!\n
ansonsten kann meine mailadresse k.winkler -AT- tnr.at genutzt werden , weil die sache macht doch spass , gegen so besserwisermentalitäten , ein wenig dagegen zu halten , wobei eben jeder seine ansichten hat , und jeder irgendwie recht -- so ist das halt !\n
\n
charly
Kristian Rath
Hallo Charly,

Das mit den Wegerechten ist wohl überall ein umstrittenes Thema.
Da garantieren die §§ 141 Bayr. Verfassung und 33 Öster. Forstgesetz mal ein allgemeines Betretungsrecht für Jedermann.

Darin ist u.a. auch Skifahren und Klettern eingeschlossen.
So nun können in beiden Ländern aber die Landratsämter/Bezirkshauptmannschaften dieses Recht einschränken, wenn ein Antrag/Empfehlung eines Jagdausübungsberechtigten (§ 45 tiroler Jagdrecht), Wildbiologen, Vogelschützer, Grundbesitzer usw. dies beantragt.
Und da liegt eben das Problem.
Und hier gibt es auch Unterschiede zwischen Bayern und Tirol. In Bayern lkr. Oberallgäu gibt werden kaum Sperren verhängt. Und wenn, wird auch der örtliche Alpenverein gehört.
Die drohende Sperrung des Gigglsteins kam trotz Negativgutachten eines Wildbiologen nicht zustande. Wenn allerdings ein Wildschutzgebiet verhängt wurde, gilt dies auch für Wanderwege, Straßen usw. (Beispiel Mittelalpe Ostertal)
Im Außerfern gehen diese jagdlichen Sperrgebiete leicht durch, wie die ein Blick auf die entsprechende Landkarte zeigt.
Allerdings sind örtlich übliche Wanderwege, Schiführen und Schiabfahrten (siehst du, ich kann sogar österreichisch *grins*)als nicht durch die Sperre beschränkbar. (Bespiel Engelspitznormalweg von Namlos)

So und nun die Fragen:
Wann ist denn eine Schiführe oder ein Weg üblich?
Die Jäger erzählen einen da gerne Märchen, die manch einer ohne Hintergrundwissen und Standvermögen auch glaubt und umdreht.
Es gibt da glaub so etwas wie eine Ersitzung eines Rechtes, aber wann ist das soweit.

Gilt den das Forstgesetz auch über der Waldgrenze? Wie sieht es da mit dem Wegerecht aus?

Das Forstgesetz (A) untersagt ja auch das Zelten und das Lagern bei Dunkelheit =biwakieren, Wie sieht das über der Baumgrenze aus?

In D (Allgäuer Hochalpen) ist dies verboten, jedoch ist mir nur ein Fall bekannt, wo das mal richtig Ärger gab.

Dann gibt es ja noch den in A den von den Jägern immer wieder zitierten arg strapazierten Jungwuchs unter drei Metern.
Ein paar junge Bäumchen gibt es überall, aber ab wann gilt ein Betretungsverbot?

@ Webmaster. Vielleicht mal die wichtigesten Schutzgebiete und Regelungen
ins Netz stellen, damit man ggf. weiß was man darf und welche Gebiete man wirklich zu meiden hat.
Außer den Südwänden des Ifens( wo es keine üblichen Wege gibt) sind diese Gebiete (noch) nicht wirklich schmerzlich.
Webmaster
Zitat:
"@ Webmaster. Vielleicht mal die wichtigesten Schutzgebiete und Regelungen
ins Netz stellen [..]"

Klar, mach ich, wenn du mir entsprechendes Material und/oder Links (per Mail) schickst?

Gruß, Thorsten
Boris
Die Falschparkendiskussion fand ich ja schon recht spannend, interessant welches Thema sich daraus inzwischen ergeben hat :-).

Mich hat Gott sei Dank noch kein Mann in grün in Grund und Boden gestampft, deshalb fällt es mir nun auch recht leicht, hier auf das Ziel eines gemeinsamen Interessenausgleichs hinzuweisen. Was mich an dieser Diskussion besonders interessieren würde, welche allgemeinen, nachvollziehbaren Ziele Jäger, Wildbiologen oder Grundbesitzer bei ihrem Bestreben nach Betretungsverboten erwirken wollen.

Wenn wir mal unsere Ziele als "Offroad-Bergsteiger" auf den Punkt bringen wollen, dann ist es doch sicherlich die Zugänglichkeit der landschaftlich wie bergsteigerisch interessanten Routen aufrecht zu erhalten. Diese mühsamen, für den normalen Bergwanderer kaum erstrebenswerten Routen sind kaum "frequentiert", falls dies überhaupt noch der richtige Ausdruck dafür ist. Was kann also das enorme Anliegen der Gegenpartei sein, für ein paar wenige, zumeist naturinteressierten Bergsteiger ein Betretungungsverbot zu erwirken? Ich meine, selbst der Zufall, dass Jäger etc. und Bergsteiger aufeinandertreffen, ist doch eigentlich sehr gering. Das Wild kann in dem weitläufgigen Gelände, in welchem es sich auch wesentlich schneller und eleganter bewegen kann als unsereins, entsprechenden Eindringlingen ohne besondere Schwierigkeiten ausweichen. Dass in einem weiten Kar ein Rudel Gämsen in ihren natürlichen Verhaltensweisen stark beeinträchtigt wird, nur weil in 100 Meter Entfernung alle paar Tage oder auch Monate ein sich dahinquälender Bergsteiger auftaucht, kann ich mir kaum vorstellen.

Wen stört das Betretungsverbot am Hohen Ifen? Ich kenne hier keine lohnende und vernünftige Aufstiegsrouten. Vielleicht gab es hier verlockende Skirouten, das entzieht sich allerdings meinen Kenntnissen. Wäre durchaus interessant zu erfahren, was der Anlass hierfür war.

Prinzipiell könnte ich damit leben, entsprechenden Interessensvertretern mitzuteilen, wenn ich vorhabe, ihr Gebiet zu betreten. Vielleicht gelingt es auch der Gegenpartei, den nicht ortskundigen Bergsteiger durch Markierungen auf Kurs zu halten. Wer ist schon scharf darauf, sich im Steilwald völlig zu verfranzen. Ein Gipfel sollte in jedem Fall betretbar sein und es wäre auch in unserem Interesse, wenn man 2 Gipfel durch eine Grattour oder durch geringfügiges Ausweichen miteinander verbinden kann. Der Zugang zu extremen Kletterrouten dürfte noch weniger frequientiert sein, so dass sich ein Betretungsverbot hier wohl hoffentlich erübrigen wird.

Ich rufe hier beide Parteien dazu auf, im gemeinsamen Konsens die Regelungen zu verabschieden und dabei nicht das Maß für die Realität zu verlieren. Es wäre durchaus wünschenswert, wenn sich auch Vertreter der Gegenposition an dieser Diskussion hier beteiligen würden. Aber vielleicht ist mein Menschenbild einfach noch zu positiv.

Grüße Boris
Micha
@Boris: am Ifen lässt sichs prima klettern.
http://www.4hofers.de/Wolfi_alpin/Wolfis_Infos/Ifen/ifen.html
Ein wunderschönes Bild (eines von vielen) gibts unter:
http://www.4hofers.de/Wolfi_alpin/Bilder_1/TorreLodi__Ifen__/torrelodi__ifen__.html

Meine Meinung zum Ifen ist: der Ifen ist voll erschlossen. Infrastruktur: geteerter Fahrweg bis zur Auenhütten + Ifen2000 Skizirkus. Wenn dies nicht vorläge, dann wäre der Ifen von Kletterern (die eh nur eine winzige Minderheit bilden) und anderen Touristen weitgehend verschont geblieben.

Micha
Holger Pflugrad
Servus Kristian,

hoffe ich nerv dich nicht meine eMail hat nix mit deinem Artikel zu tun.

Habe deinen Skitourenführer studiert aber leider die Tour ins Iselerkar nicht gefunden. Kannst du mir bitte Info geben wie du diese Tour ( Einfahrt am Grat) klassifizieren würdest, damit ich einen Anhalt über die Schwierigkeit habe.

Einfach mal Danke im voraus
Gruß

Holger

ps. dein Hüttenführer fürs Luitpoldhaus ist dir super gelungen - spitze vor allem sind die Topos am Fuchskar sehr genau. Gratulation
hans günter sattelfest
He Sie da mit dem Doppelkinn und dem Bluthochdruckgesicht
Kristian
Hallo Holger,

mir wurde mitgeteilt, dass du in diesem Uraltthema noch nach dem Iseler gefragt hattest.

In meinem neuen Führer, der übrigens seit 2003 im Handel ist ist die Tour beschrieben.
Ich habe sie mit III bewertet. Eine kurze Stelle an der Einfahrt würde zwar eher eine Bewertung IV verlangen. Doch ist diese Stelle nur etwa 10 m. und läuft in einer Rinne aus.
Wenn du näheres wissen willst, gerne per Mail

kristian.rath äätt gmx.de
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