Linkerskopf
Wendelin
Servus,
gibt es hier vielleicht jemanden, der vom Linkerskopf schon mal in Richtung Einödsbach abgestiegen ist oder der wenigstens eine taugliche Wegbeschreibung hat?!?? Falls ja wäre ich Euch für Eure Antwort sehr dankbar!!!
Grüße,
W.
gibt es hier vielleicht jemanden, der vom Linkerskopf schon mal in Richtung Einödsbach abgestiegen ist oder der wenigstens eine taugliche Wegbeschreibung hat?!?? Falls ja wäre ich Euch für Eure Antwort sehr dankbar!!!
Grüße,
W.
Martin
Der Linkerskopf steht auf meiner Liste für 2003.
Ich würde wegen der steilen Grashänge aber eher von Einödsbach bzw. Peters-Alp aufsteigen und vom Gipfel dann zur Rappenseehütte absteigen und dann den normalen Weg ins Tal nehmen.
Ich bin letzten Oktober einige "kleinere" Grasanstiege hochgekommen, siehe Forum, aber ohne Steigeisen möchte ich da auch bei Trockenheit nicht runter.
Ich würde wegen der steilen Grashänge aber eher von Einödsbach bzw. Peters-Alp aufsteigen und vom Gipfel dann zur Rappenseehütte absteigen und dann den normalen Weg ins Tal nehmen.
Ich bin letzten Oktober einige "kleinere" Grasanstiege hochgekommen, siehe Forum, aber ohne Steigeisen möchte ich da auch bei Trockenheit nicht runter.
Thomas
Grüazi,
ich war vor 2 Jahren auf dem Linkerskopf. Damals bin ich von der Rappenseehütte über die Rotgundspitze zum Linkerskopf aufgestiegen und zur Enzianhütte abgestiegen. Die einzige kritische Stelle sehe ich eigentlich nur in der Scharte zum Linkerskopf (zwischen Rotgundspitze (max. I) und Linkerskopf). Da gibt es eine Stelle die erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Obwohl dies wahrscheinlich nur im Abstieg, also vom Linkerskopf aus zur Rotgundspitze, „schwieriger“ ist. Der Abstieg vom Linkerskopf ist bei entsprechender Erfahrung unproblematisch. Steigeisen sind aus meiner Sicht nicht erforderlich (geringe Steilheit), allerdings sollte längere Zeit trockenes Wetter Voraussetzung sein.
Kurz nach dem Gipfel (Abstieg zur Enzianhütte) ist noch eine kleine Seilversicherung vorhanden, die einem leichter über die Felsplatten hilft.
Der Linkerskopf ist mit seinem kleinen Kreuz einer meiner Lieblingsberge – ein herrlicher Rundumblick ergibt sich hier vom Gipfel. Zur Nordseite kann man tief ins Bacherloch blicken, zur anderen Seite liegt direkt unter einem die Rappenseehütte.
Der Aufstieg von Einödsbach kommt über den Heubaum hinauf. Wie Martin schon geschrieben hat, kann man auch von der Petersalpe (am Wochenende bewirtschaftet) zum Heubaum aufsteigen. Am Grat und von der Enzianhütte ist der kleine Weg auch deutlich erkennbar.
Voraussichtlich werde ich dieses Jahr auch von Einödsbach über Linkerskopf zur Rappenseehütte aufsteigen.
Also viel Spaß bei dieser Tour!
Thomas
ich war vor 2 Jahren auf dem Linkerskopf. Damals bin ich von der Rappenseehütte über die Rotgundspitze zum Linkerskopf aufgestiegen und zur Enzianhütte abgestiegen. Die einzige kritische Stelle sehe ich eigentlich nur in der Scharte zum Linkerskopf (zwischen Rotgundspitze (max. I) und Linkerskopf). Da gibt es eine Stelle die erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Obwohl dies wahrscheinlich nur im Abstieg, also vom Linkerskopf aus zur Rotgundspitze, „schwieriger“ ist. Der Abstieg vom Linkerskopf ist bei entsprechender Erfahrung unproblematisch. Steigeisen sind aus meiner Sicht nicht erforderlich (geringe Steilheit), allerdings sollte längere Zeit trockenes Wetter Voraussetzung sein.
Kurz nach dem Gipfel (Abstieg zur Enzianhütte) ist noch eine kleine Seilversicherung vorhanden, die einem leichter über die Felsplatten hilft.
Der Linkerskopf ist mit seinem kleinen Kreuz einer meiner Lieblingsberge – ein herrlicher Rundumblick ergibt sich hier vom Gipfel. Zur Nordseite kann man tief ins Bacherloch blicken, zur anderen Seite liegt direkt unter einem die Rappenseehütte.
Der Aufstieg von Einödsbach kommt über den Heubaum hinauf. Wie Martin schon geschrieben hat, kann man auch von der Petersalpe (am Wochenende bewirtschaftet) zum Heubaum aufsteigen. Am Grat und von der Enzianhütte ist der kleine Weg auch deutlich erkennbar.
Voraussichtlich werde ich dieses Jahr auch von Einödsbach über Linkerskopf zur Rappenseehütte aufsteigen.
Also viel Spaß bei dieser Tour!
Thomas
Wendelin
He Männers, danke für die Antworten. In meinem Rother-Bergführer steht allerdings, dass der Übergang von der Rothgundspitze zum Linkerskopf extrem brüchig und daher nicht zu empfehlen sei. Ist das Tatsache oder eher Abschreckung für kaum erfahrene Bergsteiger?? Und ist dieser "Weg" über den Heubaum zur Petersalp einigermaßen ersichtlich? Weil aus meiner Karte werd ich irgendwie nicht schlau, überall sehr steil und wo nicht, stehen Felsen im Weg. So, mehr Fragen hab ich aber nun wirklich nicht :-)
Bernd
Hallo
Den Heubaum bin ich vor dreieinhalb Jahren im Abstieg vom Linkerskopf gegangen. Ab ca 2100m leiten Trittspuren
über eine Gratschneide(einige Meter rechts unterhalb halten) nach NO auf eine Gratkopf 2074m. Von hier ca 80 Hm unschwierig absteigen. Danach schnürt sich der Rücken abrupt zu einer steil abfallenden scharfen Schneide zusammen, die nochmals volle Aufmerksamkeit erfordert(I+, nach Westen einige ausgesetzte Stellen). Ab 1800m läuft der Heubaum dann hügelig aus. Bei ca.1650m dann nach NW durch steilen Wald auf undeutlichen Trittspuren absteigen, zuletzt über steiles Gras
zu den Weideflächen NÖ der Petersalp.
Den Heubaum bin ich vor dreieinhalb Jahren im Abstieg vom Linkerskopf gegangen. Ab ca 2100m leiten Trittspuren
über eine Gratschneide(einige Meter rechts unterhalb halten) nach NO auf eine Gratkopf 2074m. Von hier ca 80 Hm unschwierig absteigen. Danach schnürt sich der Rücken abrupt zu einer steil abfallenden scharfen Schneide zusammen, die nochmals volle Aufmerksamkeit erfordert(I+, nach Westen einige ausgesetzte Stellen). Ab 1800m läuft der Heubaum dann hügelig aus. Bei ca.1650m dann nach NW durch steilen Wald auf undeutlichen Trittspuren absteigen, zuletzt über steiles Gras
zu den Weideflächen NÖ der Petersalp.
Thomas
Hallo,
also der Abstieg vom Linkerskopf in die Scharte zwischen Linkerskopf und Rotgundspitze ist schon bröckelig und geringfügig ausgesetzt. Die Wand zur Rappenseehütte fällt zudem steil ab. Also Vorsicht ist geboten. Die Rotgundspitze (I) war dann unproblematisch, je nach persönlichen Empfinden. Der direkte Absteig aus der Scharte zur Rappenseehütte ist so glaube ich schwieriger, außerdem kann man mit der Rotgundspitze dann einen weiteren Gipfel mitnehmen.
Der Einstieg zum Linkerskopf-Grat müsste von der Petersalpe gut zu finden sein. Du solltest dir die AV-Karte holen, da kannst du den Grat gut abschätzen, teilweise ist der Weg von der Alpe gepunktet eingezeichnet.
In dem Buch Paradies Allgäu von Franz Hieble, kann man auf Seite 26 den Grat des Linkerskopfes gut einsehen. Außer im oberen Bereich der Platten stößt man kaum auf Fels.(siehe auch Eintrag von Bernd). Also je nach Erfahrung und Mut ist das auf jeden Fall machbar, von der Enzianhütte sowieso, da hier der Weg links der Hütte deutlich erkennbar startet. Für den Weg vom Gipfel zur Rappenseehütte muß dann jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit das für einen machbar ist.
Viele Grüße
Thomas
also der Abstieg vom Linkerskopf in die Scharte zwischen Linkerskopf und Rotgundspitze ist schon bröckelig und geringfügig ausgesetzt. Die Wand zur Rappenseehütte fällt zudem steil ab. Also Vorsicht ist geboten. Die Rotgundspitze (I) war dann unproblematisch, je nach persönlichen Empfinden. Der direkte Absteig aus der Scharte zur Rappenseehütte ist so glaube ich schwieriger, außerdem kann man mit der Rotgundspitze dann einen weiteren Gipfel mitnehmen.
Der Einstieg zum Linkerskopf-Grat müsste von der Petersalpe gut zu finden sein. Du solltest dir die AV-Karte holen, da kannst du den Grat gut abschätzen, teilweise ist der Weg von der Alpe gepunktet eingezeichnet.
In dem Buch Paradies Allgäu von Franz Hieble, kann man auf Seite 26 den Grat des Linkerskopfes gut einsehen. Außer im oberen Bereich der Platten stößt man kaum auf Fels.(siehe auch Eintrag von Bernd). Also je nach Erfahrung und Mut ist das auf jeden Fall machbar, von der Enzianhütte sowieso, da hier der Weg links der Hütte deutlich erkennbar startet. Für den Weg vom Gipfel zur Rappenseehütte muß dann jeder für sich selbst entscheiden, inwieweit das für einen machbar ist.
Viele Grüße
Thomas
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