Zurück aus Nepal & Höfats
Thomas
Hallo,
Ich bin wieder zurück aus dem Himalaya und kann nur nochmals jedem empfehlen eine Trekkingtour in Nepal zu den 8000ern durchzuführen. Wer Lust hat und einige Infos benötigt, dem gebe ich gerne Auskunft. (siehe email-Adresse). Die Wege dort sind natürlich technisch sehr einfach (teilweise Handelwege), aber die Umgebung ist sehr eindrucksvoll. Nur die Höhe kann sich über 5000m schon deutlich bemerkbar machen.
Nun wieder zum Allgäu:
Thorsten, wir kennen uns persönlich nicht, aber ich bin schon vor einiger Zeit auf deine Seite gestoßen und finde diese echt klasse. Natürlich hängt das auch damit zusammen, dass ich absoluter Allgäufan bin und mehrmals im Jahr dort auf die Berggipfel steige oder kleinere Klettertouren mache oder einfach das Allgäu genieße. Deshalb lese ich interessiert deine Tourenberichte, da mir viele dieser Touren bekannt sind, einige jedoch auch nicht. Ich schaue somit öfter auf deiner Seite nach und ich finde das Forum ein gute Sache, Erfahrungen auszutauschen, Hinweise zu geben oder einfach nur zu diskutieren. Insbesondere in der Winterzeit verkürzt dies die Zeit bis zum Bergfrühling. Ich fand übrigens auch die Tages-Berichte im Oktober hier von Martin toll.
Nun noch einige Statements zu dem Höfatsbericht – ich sehe die ganze Sache sehr nüchtern. Du rufst in deinen Berichten nicht zum Nachmachen auf, sondern gibst deine persönliche subjektive Beurteilung deiner Tour ab.
Es gibt im Netz auch Homepages auf denen Touren auf 7000 oder 8000er beschrieben sind. Ich finde die Berichte auch interessant, aber das heißt noch lange nicht, dass ich auf diese Gipfel stürme, in deren Höhen sich nur erfahrenste Alpinisten zu bewegen haben.
Ich wollte vor 2 Jahren auch unbedingt zur Höfats. Ehrlich gesagt, habe ich u.a. nach deinem Bericht und den Fotos erstmal davon Abstand genommen. Mir war es zu heikel – insbesondere die steilen Grasflanken, da bewege ich mich doch lieber im Fels (z.B. der Trettach oder den anderen Gipfeln des Hauptkammes). Also habe ich mich damals entschieden die Sache irgendwann einmal mit einem Bergführer zu machen oder vom Älpelesattel auf den Ostgipfel aufsteigen und die Gegend zu erkunden. Dabei ist es noch geblieben.
Ich will damit einfach nur sagen, jeder empfindet die Schwierigkeiten anders – der Eine empfindet eine IIIer Stelle im Fels für harmlos, hat vielleicht vor eine Höfatsüberschreitung Bedenken.
Wie Martin vollkommen richtig sagt – wer in die Berge geht muss auch nach meiner Meinung vor JEDEM Gipfel Respekt haben. Außerdem muss in den Bergen auch jeder wissen, wann man umzukehren hat und welches Risiko man bereit ist zu gehen.
Einem Unerfahrenen sollte klar sein, dass er sich bei nicht angemessener Kleidung und Schuhwerk bei einer derartigen Tour in Gefahr begibt. Schließlich gibt es zur Höfats keine Weghinweisschilder oder breit ausgetrampelte Wege, die zu einem „Spaziergang“ einladen.
Wenn ich daran denke, wieviel „Leichtsinnige“ ich in diesem Jahr auf dem Mindelheimer Klettersteig gesehen habe, und dann den Bergwachtbericht lese, dann wundert mich gar nichts.
Ich würde an deiner Stelle deine Berichte in deinem Stil weiterführen – der größte Teil der Interessenten weiß, so glaube ich, wie man sich in den Bergen zu verhalten hat. Ich habe den Bericht auch noch mal gelesen und du weist an mehreren Stellen auf kritische Stellen hin bzw. weist nach meinem Empfinden auf eventuelle Gefahren hin.
Also weiter so!
Vielleicht trifft man sich ja mal zu einer Bergtour im Allgäu. Meine Planungen laufen schon! Die email-Adresse steht oben.
Gruß aus Dortmund
www.murmels-on-tour.de (wir sind erst ganz am Anfang!)
Thomas
Ich bin wieder zurück aus dem Himalaya und kann nur nochmals jedem empfehlen eine Trekkingtour in Nepal zu den 8000ern durchzuführen. Wer Lust hat und einige Infos benötigt, dem gebe ich gerne Auskunft. (siehe email-Adresse). Die Wege dort sind natürlich technisch sehr einfach (teilweise Handelwege), aber die Umgebung ist sehr eindrucksvoll. Nur die Höhe kann sich über 5000m schon deutlich bemerkbar machen.
Nun wieder zum Allgäu:
Thorsten, wir kennen uns persönlich nicht, aber ich bin schon vor einiger Zeit auf deine Seite gestoßen und finde diese echt klasse. Natürlich hängt das auch damit zusammen, dass ich absoluter Allgäufan bin und mehrmals im Jahr dort auf die Berggipfel steige oder kleinere Klettertouren mache oder einfach das Allgäu genieße. Deshalb lese ich interessiert deine Tourenberichte, da mir viele dieser Touren bekannt sind, einige jedoch auch nicht. Ich schaue somit öfter auf deiner Seite nach und ich finde das Forum ein gute Sache, Erfahrungen auszutauschen, Hinweise zu geben oder einfach nur zu diskutieren. Insbesondere in der Winterzeit verkürzt dies die Zeit bis zum Bergfrühling. Ich fand übrigens auch die Tages-Berichte im Oktober hier von Martin toll.
Nun noch einige Statements zu dem Höfatsbericht – ich sehe die ganze Sache sehr nüchtern. Du rufst in deinen Berichten nicht zum Nachmachen auf, sondern gibst deine persönliche subjektive Beurteilung deiner Tour ab.
Es gibt im Netz auch Homepages auf denen Touren auf 7000 oder 8000er beschrieben sind. Ich finde die Berichte auch interessant, aber das heißt noch lange nicht, dass ich auf diese Gipfel stürme, in deren Höhen sich nur erfahrenste Alpinisten zu bewegen haben.
Ich wollte vor 2 Jahren auch unbedingt zur Höfats. Ehrlich gesagt, habe ich u.a. nach deinem Bericht und den Fotos erstmal davon Abstand genommen. Mir war es zu heikel – insbesondere die steilen Grasflanken, da bewege ich mich doch lieber im Fels (z.B. der Trettach oder den anderen Gipfeln des Hauptkammes). Also habe ich mich damals entschieden die Sache irgendwann einmal mit einem Bergführer zu machen oder vom Älpelesattel auf den Ostgipfel aufsteigen und die Gegend zu erkunden. Dabei ist es noch geblieben.
Ich will damit einfach nur sagen, jeder empfindet die Schwierigkeiten anders – der Eine empfindet eine IIIer Stelle im Fels für harmlos, hat vielleicht vor eine Höfatsüberschreitung Bedenken.
Wie Martin vollkommen richtig sagt – wer in die Berge geht muss auch nach meiner Meinung vor JEDEM Gipfel Respekt haben. Außerdem muss in den Bergen auch jeder wissen, wann man umzukehren hat und welches Risiko man bereit ist zu gehen.
Einem Unerfahrenen sollte klar sein, dass er sich bei nicht angemessener Kleidung und Schuhwerk bei einer derartigen Tour in Gefahr begibt. Schließlich gibt es zur Höfats keine Weghinweisschilder oder breit ausgetrampelte Wege, die zu einem „Spaziergang“ einladen.
Wenn ich daran denke, wieviel „Leichtsinnige“ ich in diesem Jahr auf dem Mindelheimer Klettersteig gesehen habe, und dann den Bergwachtbericht lese, dann wundert mich gar nichts.
Ich würde an deiner Stelle deine Berichte in deinem Stil weiterführen – der größte Teil der Interessenten weiß, so glaube ich, wie man sich in den Bergen zu verhalten hat. Ich habe den Bericht auch noch mal gelesen und du weist an mehreren Stellen auf kritische Stellen hin bzw. weist nach meinem Empfinden auf eventuelle Gefahren hin.
Also weiter so!
Vielleicht trifft man sich ja mal zu einer Bergtour im Allgäu. Meine Planungen laufen schon! Die email-Adresse steht oben.
Gruß aus Dortmund
www.murmels-on-tour.de (wir sind erst ganz am Anfang!)
Thomas
Martin
Danke fürs Lob.
Ich gebe allerdings zu, daß ich im Vertrauen auf ein langes Leben dieser Seite das Forum auch ein wenig als privates Tourenbuch mißbraucht habe,
aber es ist ja zum allgemeinen Nutzen, die Tourenliteratur zum Himmelschrofenzug ist bekanntlich sehr mager, jedenfalls bis Oktober 2002.
Was die Höfats angeht, glaube ich mich erinnern zu können, daß am Älpelesattel früher ein Hinweisschild angebracht war, womöglich ähnlich kurios wie der von mir geschilderte Wegweiser am Schmalhorn.
Die Grashänge oberhalb der Mädelealpe bzw. der Vorderen Einödsbergalpe und dem Grat sind bei Regen sicher für Häfatsaspiranten zum Einlaufen nicht ohne.
Wer gleich richtige Grasberge bezwingen will, wird natürlich eher Linkerskopf oder Fürschießer aussuchen.
Die stehen im übrigen auch bei mir auf dem Programm für 2003.
Falls jemand Interesse an der Suche nach dem Himmelschrofenanstieg "am Gschlief" hat, mag er/sie sich bei mir melden, vier Augen sehen sicher mehr als zwei.
Den Forumisten und dem Webmaster
wünsche ich abschließend noch schöne Feiertage und
metaphorisch einen guten Rutsch.
Ich gebe allerdings zu, daß ich im Vertrauen auf ein langes Leben dieser Seite das Forum auch ein wenig als privates Tourenbuch mißbraucht habe,
aber es ist ja zum allgemeinen Nutzen, die Tourenliteratur zum Himmelschrofenzug ist bekanntlich sehr mager, jedenfalls bis Oktober 2002.
Was die Höfats angeht, glaube ich mich erinnern zu können, daß am Älpelesattel früher ein Hinweisschild angebracht war, womöglich ähnlich kurios wie der von mir geschilderte Wegweiser am Schmalhorn.
Die Grashänge oberhalb der Mädelealpe bzw. der Vorderen Einödsbergalpe und dem Grat sind bei Regen sicher für Häfatsaspiranten zum Einlaufen nicht ohne.
Wer gleich richtige Grasberge bezwingen will, wird natürlich eher Linkerskopf oder Fürschießer aussuchen.
Die stehen im übrigen auch bei mir auf dem Programm für 2003.
Falls jemand Interesse an der Suche nach dem Himmelschrofenanstieg "am Gschlief" hat, mag er/sie sich bei mir melden, vier Augen sehen sicher mehr als zwei.
Den Forumisten und dem Webmaster
wünsche ich abschließend noch schöne Feiertage und
metaphorisch einen guten Rutsch.
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