Himmelschrofen+Kegelkopf spezial
Martin
Zwei Spezialtouren:
von der Bushaltestelle Fellhornbahn wenige Meter Richtung Oberstdorf zurücklaufen und dann auf deutlichen Trittspuren den Hang
hinaufsteigen; in Südrichtung stößt man dann auf einen breiten Forstweg, dem man bis zu seinem Ende folgt.
Dort führt ein schmaler Pfad stets knapp unterhalb der Felsabbrüche nach Süden, bis er etwa auf halbem Weg zwischen Fellhornbahn und Birgsau
in Höhe des Schneekanonenvorratsteichs (?) vor einer tiefen Tobelrinne endet.
Eine Fortsetzung auf der anderen Seite ist zu erkennen, aber sehr viel verlockender erscheint doch der Aufstieg zum Gipfelgrat.
Es führt nämlich eine bequeme, nur von wenigen Bäumen bewachsene grasige Flanke hinauf.
Weiter oben gibt es dann den unvermeidlichen Kontakt mit den Latschen, es ist aber harmlos im Vergleich zu der Plackerei am Himmelschrofensatz weiter nördlich.
Bis man dann endlich wenige Meter südlich vom Vorderen Wildgundkopf (mit Buch) oben ist, zieht es sich noch eine ganze Weile,
es ist aber nie besonders ausgesetzt oder sonstwie heikel.
Hier hätte ich besser vorab den Weiterweg noch einmal erkundet, denn Einzelheiten meiner Überquerung des Zugs anno 2003 hatte ich nicht mehr parat,
und so geriet ich beim Versuch, über den Kesselgrat abzukürzen, allgäutypisch in Steilabbrüche und mußte mühsam zurückqueren zum Grat.
Leider fehlten die Markierungen und Drahtseile von 2003, dafür war eine nagelneue Jagdhütte oberhalb der Hinteren Ringersgundalpe dazugekommen.
Von da ging es den bekannten, im unteren Teil etwas rutschigen Weg zur Truppersoybrücke und zurück nach Oberstdorf.
Von der Fellhornbahn bis Renksteg 9 Stunden
Daß es neben dem Bettlerrücken und dem Weg über die Rautalpe bei Gerstruben auch noch andere Anstiege auf den Kegelkopf gibt,
war mir schon bekannt, aber nicht, daß die es dermaßen "in sich haben".
Vor der Brücke über den Traufbach, nur wenige Meter nach der Abzweigung vor der Spielmannsau, führt ein mit Stufen befestigter Weg zu den
Unteren Giebelmäher-Hütten. Daß diese lt. meinem AV-Führer verfallen sind, ist ebenso falsch wie die Behauptung,
dort werde im Winter das Heu mit Schlitten abgefahren; wozu hat man dann eine Materialseilbahn gebaut?
Von dort bin ich dann weglos am linken, also nördlichen Rand der Weide bergaufgestiegen und bin blöderweise bis in den Wald gequert.
Prompt landete ich in unangenehmen, steilen Grasschrofen, und das ausgerechnet oberhalb eines bedrohlichen Tobels.
Als ich schon aufgeben und umkehren wollte, kam just vom Waldrand über der Weide ein schmaler Pfad herübergezogen. Endlich wieder ein Weg!
Doch zu früh gefreut- nach ein paar Minuten stehe ich auf einer großen runden, von Windwurf und Borkenkäferholz dominierten Ebene auf ca. 1400m.
Im Uhrzeigersinn entlang der steil abfallenden Ränder gehend, finde ich einen deutlich zu erkennenden Steig,
der in nördlicher Richtung die Hänge des Kegelkopfes quert.
Und was für ein Steig!
Es ist der luftigste, ausgesetzteste, den ich je gegangen bin, von den Gipfelgraten an Heiterberg und Hochfrottspitze vielleicht einmal abgesehen.
Man mag sich kaum vorstellen, daß sich hier Förster (und Wilderer) mit einer zentnerschweren Gams auf dem Buckel bewegen.
Nach mehreren kniffligen Tobeldurchquerungen -selbstverständlich ungesichert durch Drahtseile o.ä. wie der ganze Pfad-
biegt der Hauptsteig -es zweigen immer wieder Trittspuren nach oben in die Felsen ab- ins Tal.
Durch Bergwiesen und Wälder verschwindet er schließlich fast völlig, bis man nur noch in einem trockengefallenen Bachbett Fußspuren erkennt.
Quasi direttissima geht es bergab, bis man an einem durch Windwurf entstandenen Kahlschlag auf den Rautweg trifft, ein paar Minuten südlich des Abzweigs nach Gerstruben, etwa in Höhe der Truppersoybrücke.
von der Bushaltestelle Fellhornbahn wenige Meter Richtung Oberstdorf zurücklaufen und dann auf deutlichen Trittspuren den Hang
hinaufsteigen; in Südrichtung stößt man dann auf einen breiten Forstweg, dem man bis zu seinem Ende folgt.
Dort führt ein schmaler Pfad stets knapp unterhalb der Felsabbrüche nach Süden, bis er etwa auf halbem Weg zwischen Fellhornbahn und Birgsau
in Höhe des Schneekanonenvorratsteichs (?) vor einer tiefen Tobelrinne endet.
Eine Fortsetzung auf der anderen Seite ist zu erkennen, aber sehr viel verlockender erscheint doch der Aufstieg zum Gipfelgrat.
Es führt nämlich eine bequeme, nur von wenigen Bäumen bewachsene grasige Flanke hinauf.
Weiter oben gibt es dann den unvermeidlichen Kontakt mit den Latschen, es ist aber harmlos im Vergleich zu der Plackerei am Himmelschrofensatz weiter nördlich.
Bis man dann endlich wenige Meter südlich vom Vorderen Wildgundkopf (mit Buch) oben ist, zieht es sich noch eine ganze Weile,
es ist aber nie besonders ausgesetzt oder sonstwie heikel.
Hier hätte ich besser vorab den Weiterweg noch einmal erkundet, denn Einzelheiten meiner Überquerung des Zugs anno 2003 hatte ich nicht mehr parat,
und so geriet ich beim Versuch, über den Kesselgrat abzukürzen, allgäutypisch in Steilabbrüche und mußte mühsam zurückqueren zum Grat.
Leider fehlten die Markierungen und Drahtseile von 2003, dafür war eine nagelneue Jagdhütte oberhalb der Hinteren Ringersgundalpe dazugekommen.
Von da ging es den bekannten, im unteren Teil etwas rutschigen Weg zur Truppersoybrücke und zurück nach Oberstdorf.
Von der Fellhornbahn bis Renksteg 9 Stunden
Daß es neben dem Bettlerrücken und dem Weg über die Rautalpe bei Gerstruben auch noch andere Anstiege auf den Kegelkopf gibt,
war mir schon bekannt, aber nicht, daß die es dermaßen "in sich haben".
Vor der Brücke über den Traufbach, nur wenige Meter nach der Abzweigung vor der Spielmannsau, führt ein mit Stufen befestigter Weg zu den
Unteren Giebelmäher-Hütten. Daß diese lt. meinem AV-Führer verfallen sind, ist ebenso falsch wie die Behauptung,
dort werde im Winter das Heu mit Schlitten abgefahren; wozu hat man dann eine Materialseilbahn gebaut?
Von dort bin ich dann weglos am linken, also nördlichen Rand der Weide bergaufgestiegen und bin blöderweise bis in den Wald gequert.
Prompt landete ich in unangenehmen, steilen Grasschrofen, und das ausgerechnet oberhalb eines bedrohlichen Tobels.
Als ich schon aufgeben und umkehren wollte, kam just vom Waldrand über der Weide ein schmaler Pfad herübergezogen. Endlich wieder ein Weg!
Doch zu früh gefreut- nach ein paar Minuten stehe ich auf einer großen runden, von Windwurf und Borkenkäferholz dominierten Ebene auf ca. 1400m.
Im Uhrzeigersinn entlang der steil abfallenden Ränder gehend, finde ich einen deutlich zu erkennenden Steig,
der in nördlicher Richtung die Hänge des Kegelkopfes quert.
Und was für ein Steig!
Es ist der luftigste, ausgesetzteste, den ich je gegangen bin, von den Gipfelgraten an Heiterberg und Hochfrottspitze vielleicht einmal abgesehen.
Man mag sich kaum vorstellen, daß sich hier Förster (und Wilderer) mit einer zentnerschweren Gams auf dem Buckel bewegen.
Nach mehreren kniffligen Tobeldurchquerungen -selbstverständlich ungesichert durch Drahtseile o.ä. wie der ganze Pfad-
biegt der Hauptsteig -es zweigen immer wieder Trittspuren nach oben in die Felsen ab- ins Tal.
Durch Bergwiesen und Wälder verschwindet er schließlich fast völlig, bis man nur noch in einem trockengefallenen Bachbett Fußspuren erkennt.
Quasi direttissima geht es bergab, bis man an einem durch Windwurf entstandenen Kahlschlag auf den Rautweg trifft, ein paar Minuten südlich des Abzweigs nach Gerstruben, etwa in Höhe der Truppersoybrücke.
Micha
Irgendwie habe ich deine krassen Touren schon vermisst. Bist du zZ wieder in Oberstdorf?
Vom Abstieg vom Bettlerrücken zur Dietersbachalpe rätst du weiterhin ab?
Grüße, Micha
Vom Abstieg vom Bettlerrücken zur Dietersbachalpe rätst du weiterhin ab?
Grüße, Micha
Martin
Hallo,
was heißt schon kraß?
Wenn man einen IIer bewältigt, dann hat man eben sehr viel mehr Möglichkeiten als nur die vermüllten Wanderautobahnen.
Vom Bettlerrücken ins Dietersbachtal absteigen würde ich nicht.
Zum einen weiß ich nicht, wo der alte Weg einst genau verlaufen ist,
ich habe ihn seinerzeit wohl verfehlt,
zum anderen gab es im oberen Stück knapp unterm Grat schon 2003 ein steiles erdiges Erosionsstück, das im Sommer 2005 kaum leichter geworden sein dürfte.
Wenn überhaupt, dann sollte man das im Aufstieg machen.
Noch deutlich riskanter dürfte der frühere Weg vom Traufbachtal zum Märzle sein.
Aus dem AV-Führer von 1989:
"Der in der alten DÖAV-Karte 1:25 000 verzeichnete Pfad aus dem Traufbachtal durchs Durrach und übers Stiegele zum oben genannten Joch existiert schon längst nicht mehr. Die Durchsteigung der das Traufbachtal im Hintergrund abschließenden Wände ist schwierig und wegen des ungemein brüchigen, grasdurchsetzten Gesteins gefährlich.
Deshalb wird dringend davon abgeraten."
Leider liegt mein Oberstdorf-Urlaub nun schon einen Monat zurück,
dafür kann ich aber noch zwei Kletter-Tourenberichte liefern:
Von der Buchenrainalpe wollte ich den in der AV-Karte angedeuteten Weg zur Vorderen Taufersbergalpe gehen,
allerdings war schon wenige hundert Meter nach dem Abzweig vom Asphalt vor lauter Wildwechseln kaum mehr etwas zu erkennen-
ich habe von da an bis Birgsau etwa zehn mal so viele Gemsen wie Menschen getroffen....
Trotzdem bin ich -stets Peters Älpele und den Allgäuer Hauptkamm vis-à-vis im Blick- ziemlich genau bei dem Alphüttchen herausgekommen,
ohne daß größere Schwierigkeiten zu bewältigen gewesen wären, von ein paar Latschenverhauern einmal abgesehen.
Nach einer Rast war dann der nächstgelegene Gipfel fällig, das war der Alpkopf und danach der Alpgundkopf.
Der Anstieg zum Vorgipfel ist max. I, die Latschen werden von der Hütte aus links (westlich) umgangen.
Der Südostgrat zum Alpgundkopf wird im AV-Führer mit III+ bewertet,
allerdings lassen sich die Höchstschwierigkeiten wie ein 3 m hoher Felsturm durch Ausweichen in die Westflanke umgehen.
Leider sind viele Griffe unzuverlässig.
Die Kletterei, z.T. rittlings (Empfehlung: alte Jeans), kostete ebenso wie der abgelegene Anstieg Zeit,
und so war ich erst gegen 18.00 Uhr in der Scharte zum Griesgundkopf mit seinem verlockenden Gipfelkreuz.
Der fällige Abstieg ins Warmatsgundtal erschien mir noch steiler als jener zum Krumbacher Höhenweg,
und so stolperte ich mit weichen Knien durch die Geröllhalden und Latschenfelder, einen Pfad in Richtung Schartenkopf querend,
zu dem vielbeworbenen Höhenweg und auf diesem vorbei an einer Heimhuber-Stele nach Birgsau,
wo ich reichlich zehn Stunden nach Start wieder eintraf.
Von Mittelberg - Höfle aus über die Brandalpe zur Inneren Kuhgehrenalpe führt ein bequemer Wanderweg.
Auch die Kuhgehrenspitze ist nicht besonders aufregend.
Erreicht man allerdings über Schrofen den Schüsser, beginnt die Sache interessant zu werden.
Ein Warnschild verweist zu Recht Ungeübte auf den grasigen Abstieg nach Südwesten zur Wannealpe.
Bleibt man nämlich auf dem Grat, erklettert man über einige II-Stellen mit ordentlichem Fels,
vorbei an einem Gedenkmarterl die Nordwestliche Hammerspitze, deren Gipfelkreuz bereits den Abstieg ins Warmatsgundtal angetreten hat.
Der eigentlich fällige Abstieg zur Fiderepaßhütte entfiel dann für mich, weil der Abstieg aus der Scharte mir schwieriger schien als der Weiterweg
über die Südöstliche Hammerspitze. Hat man dann das verlockende Gipfelkreuz erreicht und öffnet mit erheblicher Kraftanstrengung den
Gipfelbuchmetallkasten, in der Hoffnung, sich zu verewigen, findet man -Verpackungsmüll.
Nach dem Rundblick über die Gipfelwelt der Fiderepaßhütte stellt sich die Frage nach dem Weiterweg.
Direkt weiter über den Grat kommt man gleich an einen glatten 3 m hohen Steilabbruch, den ich mit III einschätze und deshalb lieber umgangen habe.
Die Schlucht nach Westen ist zwar immerhin von oben einsehbar, hat aber auch einige Steilabbrüche, und so blieb mir nach einigen II-Stücken nichts anderes übrig, als umständlich und zeitraubend hinüber zum Normalweg unterhalb des III-Abbruches zu queren.
Ich empfehle daher, an der Fiderepaßhütte zu starten; dann fängt man gleich mit der Hauptschwierigkeit an,
die seltsamerweise im Gegensatz zum Abstieg vom
Hammerspitzen-Nordwestgipfel zur Scharte nicht mit Drahtseilen gesichert ist.
Abstieg über die Vordere Wildenalpe und Fluchtalpe nach Mittelberg, insgesamt 8 Stunden
Viele Grüße
Martin
was heißt schon kraß?
Wenn man einen IIer bewältigt, dann hat man eben sehr viel mehr Möglichkeiten als nur die vermüllten Wanderautobahnen.
Vom Bettlerrücken ins Dietersbachtal absteigen würde ich nicht.
Zum einen weiß ich nicht, wo der alte Weg einst genau verlaufen ist,
ich habe ihn seinerzeit wohl verfehlt,
zum anderen gab es im oberen Stück knapp unterm Grat schon 2003 ein steiles erdiges Erosionsstück, das im Sommer 2005 kaum leichter geworden sein dürfte.
Wenn überhaupt, dann sollte man das im Aufstieg machen.
Noch deutlich riskanter dürfte der frühere Weg vom Traufbachtal zum Märzle sein.
Aus dem AV-Führer von 1989:
"Der in der alten DÖAV-Karte 1:25 000 verzeichnete Pfad aus dem Traufbachtal durchs Durrach und übers Stiegele zum oben genannten Joch existiert schon längst nicht mehr. Die Durchsteigung der das Traufbachtal im Hintergrund abschließenden Wände ist schwierig und wegen des ungemein brüchigen, grasdurchsetzten Gesteins gefährlich.
Deshalb wird dringend davon abgeraten."
Leider liegt mein Oberstdorf-Urlaub nun schon einen Monat zurück,
dafür kann ich aber noch zwei Kletter-Tourenberichte liefern:
Von der Buchenrainalpe wollte ich den in der AV-Karte angedeuteten Weg zur Vorderen Taufersbergalpe gehen,
allerdings war schon wenige hundert Meter nach dem Abzweig vom Asphalt vor lauter Wildwechseln kaum mehr etwas zu erkennen-
ich habe von da an bis Birgsau etwa zehn mal so viele Gemsen wie Menschen getroffen....
Trotzdem bin ich -stets Peters Älpele und den Allgäuer Hauptkamm vis-à-vis im Blick- ziemlich genau bei dem Alphüttchen herausgekommen,
ohne daß größere Schwierigkeiten zu bewältigen gewesen wären, von ein paar Latschenverhauern einmal abgesehen.
Nach einer Rast war dann der nächstgelegene Gipfel fällig, das war der Alpkopf und danach der Alpgundkopf.
Der Anstieg zum Vorgipfel ist max. I, die Latschen werden von der Hütte aus links (westlich) umgangen.
Der Südostgrat zum Alpgundkopf wird im AV-Führer mit III+ bewertet,
allerdings lassen sich die Höchstschwierigkeiten wie ein 3 m hoher Felsturm durch Ausweichen in die Westflanke umgehen.
Leider sind viele Griffe unzuverlässig.
Die Kletterei, z.T. rittlings (Empfehlung: alte Jeans), kostete ebenso wie der abgelegene Anstieg Zeit,
und so war ich erst gegen 18.00 Uhr in der Scharte zum Griesgundkopf mit seinem verlockenden Gipfelkreuz.
Der fällige Abstieg ins Warmatsgundtal erschien mir noch steiler als jener zum Krumbacher Höhenweg,
und so stolperte ich mit weichen Knien durch die Geröllhalden und Latschenfelder, einen Pfad in Richtung Schartenkopf querend,
zu dem vielbeworbenen Höhenweg und auf diesem vorbei an einer Heimhuber-Stele nach Birgsau,
wo ich reichlich zehn Stunden nach Start wieder eintraf.
Von Mittelberg - Höfle aus über die Brandalpe zur Inneren Kuhgehrenalpe führt ein bequemer Wanderweg.
Auch die Kuhgehrenspitze ist nicht besonders aufregend.
Erreicht man allerdings über Schrofen den Schüsser, beginnt die Sache interessant zu werden.
Ein Warnschild verweist zu Recht Ungeübte auf den grasigen Abstieg nach Südwesten zur Wannealpe.
Bleibt man nämlich auf dem Grat, erklettert man über einige II-Stellen mit ordentlichem Fels,
vorbei an einem Gedenkmarterl die Nordwestliche Hammerspitze, deren Gipfelkreuz bereits den Abstieg ins Warmatsgundtal angetreten hat.
Der eigentlich fällige Abstieg zur Fiderepaßhütte entfiel dann für mich, weil der Abstieg aus der Scharte mir schwieriger schien als der Weiterweg
über die Südöstliche Hammerspitze. Hat man dann das verlockende Gipfelkreuz erreicht und öffnet mit erheblicher Kraftanstrengung den
Gipfelbuchmetallkasten, in der Hoffnung, sich zu verewigen, findet man -Verpackungsmüll.
Nach dem Rundblick über die Gipfelwelt der Fiderepaßhütte stellt sich die Frage nach dem Weiterweg.
Direkt weiter über den Grat kommt man gleich an einen glatten 3 m hohen Steilabbruch, den ich mit III einschätze und deshalb lieber umgangen habe.
Die Schlucht nach Westen ist zwar immerhin von oben einsehbar, hat aber auch einige Steilabbrüche, und so blieb mir nach einigen II-Stücken nichts anderes übrig, als umständlich und zeitraubend hinüber zum Normalweg unterhalb des III-Abbruches zu queren.
Ich empfehle daher, an der Fiderepaßhütte zu starten; dann fängt man gleich mit der Hauptschwierigkeit an,
die seltsamerweise im Gegensatz zum Abstieg vom
Hammerspitzen-Nordwestgipfel zur Scharte nicht mit Drahtseilen gesichert ist.
Abstieg über die Vordere Wildenalpe und Fluchtalpe nach Mittelberg, insgesamt 8 Stunden
Viele Grüße
Martin
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