Abstieg Wilder über Wildenfeldscharte
Joachim
Servus,
da ich nicht nach dem Nordgrat zum Großen Wilden den Grat jedesmal wieder runter will und ein Abstieg bei z.Bsp. Nässe durch die Gamswanne am unteren
Ende keinen Spass macht möchte ich künftig über die Wildenfeldscharte
absteigen.Um mir eine Erkundungstour von unten zu ersparen hat vielleicht jemand einen Tip für mich.
Desweiteren hätte ich gerne Infos zum Grasrücken links der Bachtelrinne
zum Rubihorn.
Wäre Euch dankbar für eine Antwort.
Joachim
da ich nicht nach dem Nordgrat zum Großen Wilden den Grat jedesmal wieder runter will und ein Abstieg bei z.Bsp. Nässe durch die Gamswanne am unteren
Ende keinen Spass macht möchte ich künftig über die Wildenfeldscharte
absteigen.Um mir eine Erkundungstour von unten zu ersparen hat vielleicht jemand einen Tip für mich.
Desweiteren hätte ich gerne Infos zum Grasrücken links der Bachtelrinne
zum Rubihorn.
Wäre Euch dankbar für eine Antwort.
Joachim
Don Philipow
Welchen Grasrücken meinst Du? Links der Bachtelrinne ist oben Fels, unten, beim Wallrafweg ists doch ziemlich waldig?
Joachim
na ja vom unteren Ende der Bachtelrinne ist waldig dann links Steilgrass ,oben Schrofen.Grassrücken war etwas verniedlicht ausgedrückt
Webmaster
Du meinst aber nicht den Nordwestrücken? Den bin ich schonmal hoch, war aber nicht so besonders spaßig, mußte mich von Latsche zu Latsche hangeln..
Joachim
NW Grad von der Gaisalpe schaut auch stark nach Latschenwühlen aus. Ich meine einen direkten Aufstieg vom Wallraffweg wo die Bachtelrinne ausläuft ueber den links begrenzenden Rücken ( nördliche Bachtelrinne ?)
Boris Stephan
Der Aufstieg über den Grasrücken nördlich der Bachtlrinne hat mich 2 Jahre lang bschäftigt, sieht er doch von Oberstdorf nicht gerade einladend aus. Am 1. Mai 2005 hat's dann geklappt. Wie ich vermutet habe apert der Rücken ebenso wie der Südanstieg ab Vordere Seealpe schon früh im Jahr aus und bietet sich somit auch als interessante Frühjahrstour an. Landschaftlich ist der Rücken recht interessant, ebenso hübsch ist der Tiefblick auf Oberstdorf.
Man folgt dem Wallraffweg bis zum Austritt der breiten Rinne. Hier am Besten in der Rinne bis zu einer Felsmauer, welche man auch von Oberstdorf aus gut erkennen kann. Hier kurz nach links über sehr steiles Gras hinauf zu dem mit Bäumen bewachsenen, sehr steilen Rücken empor. Von einem früheren Aufstieg zum bewaldeten Rücken über eine nach oben hin immer steiler werdende Grasrinne ist dringend abzuraten, denn es gibt hier keinerlei Haltegriffe und auch der weitere Aufstieg über erdig-verwurzeltes Gelände bis zum Punkt oberhalb der Felsmauer ist m.E. heikel. Der beschriebene Anstieg ab Felsmauer sah mir von oben wesentlich einladender aus. Im Frühjahr, wenn in der Rinne noch Schnee liegt, sind Steigeisen zum Aufstieg bis zur Felsmauer eine sinnvolle Mitnahme (Achtung Einbruchgefahr!).
Der nun folgende Durchstieg bis zum Grasrücken ist nicht schwieriger als I+, das sehr steile geröll- und schrofendurchdurchsetzte Grasgelände erfordert über der Felswand aber maximale Vorsicht und gute Trittsicherheit. Hier dürfen keine Fehler passieren!
Der darüberliegende Grasrücken ist steil und mühsam, aber gut gestuft und für den trittsicheren Steilgraspiloten überraschend gut "begehbar". Lustigerweise fanden sich hier immer wieder ältere rote Markierungspunkte, was aber in dem übersichtlichen Gelände unnötig ist. Man hält sich immer auf dem Grat oder knapp rechts davon. Auch der obere Abschnitt, welcher von Oberstdorf aus recht dubios aussieht, lässt sich gut durch breite Grasgassen durchsteigen - hier einige hübsche Felstürmchen. Man kommt unmittelbar am Gipfel raus - die letzten Meter nutzt man den markierten Normalweg.
Wenn du mir über meine Seite www.gipfelsuechtig.de eine Email schreiben willst kann ich dir noch ein paar Fotos schicken. Meine Emailadresse poste ich wegen SPAM nicht mehr.
Grüße Boris
Man folgt dem Wallraffweg bis zum Austritt der breiten Rinne. Hier am Besten in der Rinne bis zu einer Felsmauer, welche man auch von Oberstdorf aus gut erkennen kann. Hier kurz nach links über sehr steiles Gras hinauf zu dem mit Bäumen bewachsenen, sehr steilen Rücken empor. Von einem früheren Aufstieg zum bewaldeten Rücken über eine nach oben hin immer steiler werdende Grasrinne ist dringend abzuraten, denn es gibt hier keinerlei Haltegriffe und auch der weitere Aufstieg über erdig-verwurzeltes Gelände bis zum Punkt oberhalb der Felsmauer ist m.E. heikel. Der beschriebene Anstieg ab Felsmauer sah mir von oben wesentlich einladender aus. Im Frühjahr, wenn in der Rinne noch Schnee liegt, sind Steigeisen zum Aufstieg bis zur Felsmauer eine sinnvolle Mitnahme (Achtung Einbruchgefahr!).
Der nun folgende Durchstieg bis zum Grasrücken ist nicht schwieriger als I+, das sehr steile geröll- und schrofendurchdurchsetzte Grasgelände erfordert über der Felswand aber maximale Vorsicht und gute Trittsicherheit. Hier dürfen keine Fehler passieren!
Der darüberliegende Grasrücken ist steil und mühsam, aber gut gestuft und für den trittsicheren Steilgraspiloten überraschend gut "begehbar". Lustigerweise fanden sich hier immer wieder ältere rote Markierungspunkte, was aber in dem übersichtlichen Gelände unnötig ist. Man hält sich immer auf dem Grat oder knapp rechts davon. Auch der obere Abschnitt, welcher von Oberstdorf aus recht dubios aussieht, lässt sich gut durch breite Grasgassen durchsteigen - hier einige hübsche Felstürmchen. Man kommt unmittelbar am Gipfel raus - die letzten Meter nutzt man den markierten Normalweg.
Wenn du mir über meine Seite www.gipfelsuechtig.de eine Email schreiben willst kann ich dir noch ein paar Fotos schicken. Meine Emailadresse poste ich wegen SPAM nicht mehr.
Grüße Boris
Bernd a. O.
Hallo Boris,
nachdem ich diesen Aufstieg zum Rubihorn jedes Jahr mehrmals mache kann ich deine Zustiegsroute bestätigen, allerdings gehe ich unten die steile Grasrinne und quere dann nach rechts auf den steilen Waldrücken unterhalb der Felsmauer. Den oberen Teil gehe ich genauso wie du. Die roten Punkte kommen daher daß das der alte und damals auch hauptsächlich begangene Zustieg auf das Rubihorn von Oberstdorf war. Die beste Zeit für diese Tour ist das Frühjahr oder der Spätherbst da man dann immer eine angenehme Sonneneinstrahlung hat, im Hochsommer ist davon abzuraten, außer man mag tropische Temperaturen im Aufstieg.
Bernd a. O.
nachdem ich diesen Aufstieg zum Rubihorn jedes Jahr mehrmals mache kann ich deine Zustiegsroute bestätigen, allerdings gehe ich unten die steile Grasrinne und quere dann nach rechts auf den steilen Waldrücken unterhalb der Felsmauer. Den oberen Teil gehe ich genauso wie du. Die roten Punkte kommen daher daß das der alte und damals auch hauptsächlich begangene Zustieg auf das Rubihorn von Oberstdorf war. Die beste Zeit für diese Tour ist das Frühjahr oder der Spätherbst da man dann immer eine angenehme Sonneneinstrahlung hat, im Hochsommer ist davon abzuraten, außer man mag tropische Temperaturen im Aufstieg.
Bernd a. O.
Joachim
Ich danke Euch für die Infos,
Berg Heil
Joachim
Den Abstieg vom Wilden zur Wildenfeldscharte schau ich mir dann doch im Sommer von unten selber an. Soll ja gerade bei Nebel nicjt ganz so doll zum finden sein.
Wär aber nach dem Nordgrat zum Nordgipfel halt die logischte Variante
Berg Heil
Joachim
Den Abstieg vom Wilden zur Wildenfeldscharte schau ich mir dann doch im Sommer von unten selber an. Soll ja gerade bei Nebel nicjt ganz so doll zum finden sein.
Wär aber nach dem Nordgrat zum Nordgipfel halt die logischte Variante
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