TV-Tip SWR 11. Oktober 2005 22.45 Uhr : Höhenluft und Hüttenzauber
Martin
Mitte August, Katastrophenalarm im Allgäu. Rinnsale werden zu Sturzbächen, Straßen und Häuser stehen unter Wasser. Oben in den Bergen sitzen im Prinz-Luitpold-Haus, der Alpenvereinshütte bei Bad Hindelang, die Wanderer fest. Die Hütte ist nur über schmale und steile Pfade zu erreichen. Hüttenwirt Andreas Berktold ist für einen Tag ins Tal abgestiegen und lässt seinen Computer reparieren. Da passiert es. Der Druck in den Wasserleitungen fällt, aus den Hähnen kommt kaum noch Wasser. Bei strömendem Regen muss Hüttenwirtin Judith Berktold über steile Grashänge und Felsen 200 Meter nach oben steigen und die verstopften Fassungen vom Geröll befreien. Und noch immer regnet es, und dann fällt auch noch das Handy-Netz aus.
Das Prinz-Luitpold-Haus, auf 1.850 Meter Höhe, ist eine der größten Alpenvereinshütten in den Allgäuer Alpen. Bis zu 300 Gästen bietet sie Platz. Andreas Berktold hat hier oben seine Kindheit verbracht, die Eltern hatten die Hütte neun Jahre lang gepachtet. Das Hüttenleben hat seinen Preis. Ein 14-Stunden-Tag ist für die jungen Pächter in der Hochsaison keine Seltenheit.
Trotzdem bleibt ihnen Zeit für den dreijährigen Sohn Philipp, der über die Matratzen turnt, wenn die Lager gerichtet werden oder den beiden Hausschweinchen hinterher rennt, wenn die Tiere aus dem Stall gelassen werden. Die Familie und ein engagiertes Team, vom Koch aus dem Saarland bis zum Stiefopa, helfen, damit die Gäste auch bei hochsommerlichen Temperaturen und bei voller Hütte zufrieden sind.
Eine Woche lang hat ein Team des Südwestrundfunks miterlebt, wie die junge Pächterfamilie mit der Regenkatastrophe und bei schönem Wetter mit dem in der Hochsaison üblichen Ansturm von Gästen fertig wird. Am Ende gab es dann noch einen ganz besonderen Hüttenzauber. Ein ausgelassenes Geburtstagsfest mit Freunden, Gästen und Oberallgäuer Stubenmusik.
Das Prinz-Luitpold-Haus, auf 1.850 Meter Höhe, ist eine der größten Alpenvereinshütten in den Allgäuer Alpen. Bis zu 300 Gästen bietet sie Platz. Andreas Berktold hat hier oben seine Kindheit verbracht, die Eltern hatten die Hütte neun Jahre lang gepachtet. Das Hüttenleben hat seinen Preis. Ein 14-Stunden-Tag ist für die jungen Pächter in der Hochsaison keine Seltenheit.
Trotzdem bleibt ihnen Zeit für den dreijährigen Sohn Philipp, der über die Matratzen turnt, wenn die Lager gerichtet werden oder den beiden Hausschweinchen hinterher rennt, wenn die Tiere aus dem Stall gelassen werden. Die Familie und ein engagiertes Team, vom Koch aus dem Saarland bis zum Stiefopa, helfen, damit die Gäste auch bei hochsommerlichen Temperaturen und bei voller Hütte zufrieden sind.
Eine Woche lang hat ein Team des Südwestrundfunks miterlebt, wie die junge Pächterfamilie mit der Regenkatastrophe und bei schönem Wetter mit dem in der Hochsaison üblichen Ansturm von Gästen fertig wird. Am Ende gab es dann noch einen ganz besonderen Hüttenzauber. Ein ausgelassenes Geburtstagsfest mit Freunden, Gästen und Oberallgäuer Stubenmusik.
Max
Hallo Martin, das hört sich gut an. Ich werde mir den Beitrag heut Abend sicherlich anschauen. Obwohl das Luitpold Haus an Wochenenden aus allen Nähten platzt, ist es doch eine recht urige Hütte geblieben. Auch das Tourenangebot abseits des Hochvogel-Troubels ist sehr abwechslungsreich!!!
Bis dann
Max
Bis dann
Max
Micha
Werd mir nachher auch die Sendung reinziehen; hört sich echt interessant an! Vielleicht werd ich ja auch mal Hüttenwart.. die habens da oben (manchmal zumindest) so schön..
@Max: aus Hochvogel-Trubel kann schnell Hochvogel-trouble werden, z.B. bei Gipfelüberbevölkerung und Steinschlag ;-)
Grüßle, Micha
@Max: aus Hochvogel-Trubel kann schnell Hochvogel-trouble werden, z.B. bei Gipfelüberbevölkerung und Steinschlag ;-)
Grüßle, Micha
Max
Stimmt Micha, habs mir doch gedacht, dass ich da einen Schreibfehler produziert hab! Die Sendung war ziemlich interessant. Was mich schon ein bisschen überrascht hat, dass es soooo viele Übernachtungen am Wochenende sind. Ich war bis jetzt dreimal oben und jedes Mal hielt sich der Ansturm in Grenzen - auch bei gutem Wetter. Der Dauerregen auf der Hütte war schon beeindruckend, vor allem der kleine See vor dem Haus, der innerhalb kürzester Zeit auf das Doppelte angeschwollen ist!
Gruß Max
Gruß Max
Webmaster
Falls jemand die Sendung verpaßt hat, ich hab sie diesmal mit meiner brandneuen DVB-Karte aufgenommen. Sollte jemand also eine (Privat-)Kopie benötigen, bitte melden. :)
Gruß,
Thorsten
Gruß,
Thorsten
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