Schattenberg-Seeköpfl-Hüttenkopf

Martin
Hallo zusammen, heute habe ich nach intensiver Recherche die erwähnte Gipfeltour gemacht.
Der Einstieg zum Schattenberg ist ganz einfach zu finden, von der Oytalstraße in Höhe Kühberg sieht man eine umzäunte Bank mitten in der Wiese stehen, un dan der führt der Weg rechts (südlich) vorbei. Genauer gesagt, der schmale Steig, der immer steiler wird und hinter dem Gipfelkreuz (mit Buch) streckenweise ganz verschwindet.
Ganz so einsam wie gedacht ist es auf dem Gipfel übrigen nicht, das Allgäuer Ehepaar, das ich dort traf, meinte, viele Oberstdorfer würden auf ihren Hausberg steigen, weil dort kaum Touristen zu befürchten sind.
Bis zum Seeköpfl läßt sich der Weg noch einigermaßen erahnen, auch wenn man besser eine handliche Stichsäge dabeihaben sollte.
Wer heuer die Route nachgeht, sollte aber vom Seeköpfl zum Seealpsee absteigen und von dort weiter über den Gleitweg, denn danach wird es am Grat richtig heikel.
Spuren gibt es gar keine mehr, stattdessen reichlich Schneefelder, auch direkt auf dem Grat, was für ein Prickeln im Schlußstück sorgt.
Fazit:
Wenn es trocken und schneefrei ist,
kann man als Allgäufreund über den Schattenberg zum Seealpsee aufsteigen, aber wegen der Steilheit und der Latschen wird es in den meisten Fällen ein einmaliges Erlebnis bleiben.
Als nächstes Ziel steht der Himmelschrofen bei mir auf dem Programm, Bericht folgt.
Webmaster
Hallo Martin,

danke für deinen Bericht, bist ja besser ausgerüstet als ich (mit Internet im Hotel usw.) :-)
Aber hab ich ja gesagt, daß der Einstieg recht leicht zu finden ist.. ich war damals übrigens auch nicht allein, hab auch ein Ehepaar auf dem Schattenberg getroffen. Da wirds am Himmelschrofen denk ich mal deutlich einsamer sein.
Zu deinem anderen Posting: leider gehts bei mir am Wochenende nicht..
Na dann paß morgen mal gut auf, bei dem Schnee dürfte es auf dem Gras lustig rutschig sein...

Gruß, Thorsten

P.S.: Sag den Allgäuern Bergen nen Gruß von mir ;-)
Martin
Servus, Infos zu meiner Unterkunft gibt es unter www.hotel-oberstdorf.de.
Preislich sicher nicht billig, aber in Anbetracht der Leistungen und guter Ausstattung akzeptabel.
Bushaltestelle ist vor der Haustür,
Anschluß nach Oberstdorf oder Kleinwalsertal alle zehn Minuten.
Am Himmelschrofen selbst scheint kein Schnee zu liegen, erst ab knapp 2000 m wird es kritisch, am Edmund-Probst-haus lag eine geschlossene Schneedecke.
Der Herr am Gipfelkreuz meinte, vor allem die Nordseiten seien bös vereist.
Auch das Laufbacher Eck sei heuer nicht mehr drin.
Auf den Südseiten sollte aber noch etwas gehen.
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