Im Schänzle
Georg Popp
Hallo liebe Bergfexe!!!
Über das Schänzle hab ich im Allgäuer Gipfelbuch gelesen und wollte seitdem immer schon mal hin!!! Das Schänzle ist ein Graben mit Wall und zieht sich von einem zum nächsten Berg hin!
War jemand von euch schon mal im Schänzle über dem Hintersteiner Tal? Ich mein die beiden Berge da heißen Schänzlespitz und Schänzlekopf und der Jubiläumsweg läuft genau auf der Rückseite /Ostseite von den beiden Bergen und das Schänzle ist dann vorne dran auf der Westseite?
Ich hab schon um den Vatertag eine Radtour in die Richtung gemacht. Dabei hab ich gesehen, dass wohl das ganze linke Gelände, wenn man Richtung Giebelhaus geht, unter strengen Naturschutz steht. Vielleicht kann mir jemand da weiterhelfen. In der Karte ist zwar ein Weg eingezeichnet, den ich allerdings beim Vorbeifahren nicht gesehen habe - weder einen Wegweiser noch einen Trampelpfad. Ich sah nur die Schilder "Betreten strengstens verboten"
Also, herzlichen Dank schon mal im Voraus
Liebe Grüße Popp Schorsch
P.S. Kemptner Hütte weiterhin zu und die Brücke über den Steigbachtobel liegt noch demontiert neben dem Bach. Dies hab ich leider am Donnerstag feststellen müssen.
Über das Schänzle hab ich im Allgäuer Gipfelbuch gelesen und wollte seitdem immer schon mal hin!!! Das Schänzle ist ein Graben mit Wall und zieht sich von einem zum nächsten Berg hin!
War jemand von euch schon mal im Schänzle über dem Hintersteiner Tal? Ich mein die beiden Berge da heißen Schänzlespitz und Schänzlekopf und der Jubiläumsweg läuft genau auf der Rückseite /Ostseite von den beiden Bergen und das Schänzle ist dann vorne dran auf der Westseite?
Ich hab schon um den Vatertag eine Radtour in die Richtung gemacht. Dabei hab ich gesehen, dass wohl das ganze linke Gelände, wenn man Richtung Giebelhaus geht, unter strengen Naturschutz steht. Vielleicht kann mir jemand da weiterhelfen. In der Karte ist zwar ein Weg eingezeichnet, den ich allerdings beim Vorbeifahren nicht gesehen habe - weder einen Wegweiser noch einen Trampelpfad. Ich sah nur die Schilder "Betreten strengstens verboten"
Also, herzlichen Dank schon mal im Voraus
Liebe Grüße Popp Schorsch
P.S. Kemptner Hütte weiterhin zu und die Brücke über den Steigbachtobel liegt noch demontiert neben dem Bach. Dies hab ich leider am Donnerstag feststellen müssen.
Micha
Zum Schänzle kann ich dir leider nichts sagen, habe selbst noch nie davon gehört..
Die Kemptner Hütte öffnet offiziell am 11.Juni. Diese und einige andere Hüttenöffnungszeiten findet man im Oberstdorfer Bergsportbericht unter: http://www.oberstdorf.de/bergsportbericht.shtml.
Gruß, Micha
Die Kemptner Hütte öffnet offiziell am 11.Juni. Diese und einige andere Hüttenöffnungszeiten findet man im Oberstdorfer Bergsportbericht unter: http://www.oberstdorf.de/bergsportbericht.shtml.
Gruß, Micha
Kristian Rath
Also, das Schänzle ist ein Erd(Geröllwall) in der Scharte zwischen Schänzlekopf und -spitze, welcher im 17 Jahrhunder anlässlich einer Grenzstreitigkeit zwischen Allgäuern und Tirolern errichtet wurde.
Es ging darum, wem das Schwarzwassertal gehört.
Recht spektakulär sieht das allerdings nicht aus.
Man erreicht die Scharte einfach vom Jubiläumsweg auf einem verfallenen weg (ca. 50 Höhenmeter)
oder durch das Erzbergtal. Der Weg zweigt von der Straße zum Giebelhaus nach der Erzbachbrücke links ab. Zuerst als Fahrweg, dann als Pfadspur zum Schluß wieder als guter Weg, der wohl aus der Zeit des Bergbaus stammt.
Keiner dieser Wege ist markiert oder ausgeschildert.
Das hat die Jagdlobby immer zu verhindern gewußt.
Wie überall gilt auch dort das freie Betretungsrecht zur Natur (bay. Naturschutzgesetzt § 22(1)Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Berweide, Fels , Ödungen, Brachflächen.....usw...können von Jedermann unentgeltlich betreten werden, d.h. ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers.
So.... es gibt aber zeitlich befristete Ausnahmen:
Eine solche ist das Wildschutzgebiet am Fuße des Falkens.
Es gilt vom 15.11. bis zum 15.05 um die Winterfütterung des Rotwildes zu gewährleisten.
Es ist ein bergsteigerisch völlig bedeutungsloses Gebiet betroffen, insofern sollte man sich auch daran halten. Der Zugang ins Erzbergtal ist nicht mehr in diesem Gebiet.
Es ging darum, wem das Schwarzwassertal gehört.
Recht spektakulär sieht das allerdings nicht aus.
Man erreicht die Scharte einfach vom Jubiläumsweg auf einem verfallenen weg (ca. 50 Höhenmeter)
oder durch das Erzbergtal. Der Weg zweigt von der Straße zum Giebelhaus nach der Erzbachbrücke links ab. Zuerst als Fahrweg, dann als Pfadspur zum Schluß wieder als guter Weg, der wohl aus der Zeit des Bergbaus stammt.
Keiner dieser Wege ist markiert oder ausgeschildert.
Das hat die Jagdlobby immer zu verhindern gewußt.
Wie überall gilt auch dort das freie Betretungsrecht zur Natur (bay. Naturschutzgesetzt § 22(1)Alle Teile der freien Natur, insbesondere Wald, Berweide, Fels , Ödungen, Brachflächen.....usw...können von Jedermann unentgeltlich betreten werden, d.h. ohne behördliche Genehmigung und ohne Zustimmung des Grundeigentümers.
So.... es gibt aber zeitlich befristete Ausnahmen:
Eine solche ist das Wildschutzgebiet am Fuße des Falkens.
Es gilt vom 15.11. bis zum 15.05 um die Winterfütterung des Rotwildes zu gewährleisten.
Es ist ein bergsteigerisch völlig bedeutungsloses Gebiet betroffen, insofern sollte man sich auch daran halten. Der Zugang ins Erzbergtal ist nicht mehr in diesem Gebiet.
Georg Popp
Danke für deine detailierte Antwort!!!
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