Ruitelspitze Normalweg/ Häselgehrberg Nordflanke
Micha
Hallo!
Ich war im Juli 2000 schon mal an der Ruitelspitze unterwegs. Damals gelang mir der Übergang vom Hauptgipfel zum Kreuzgipfel nicht; das scheiterte an Neuschnee und starkem Nebel. Im neuen AVF vermutet Seibert, dass die Schwierigkeit bei II liegt. Die Berwertung laut Groth ist III bis III+. Kann mir jemand genauere Angaben machen oder die genannten bestätigen?
Das 2. was ich mal versuchen möchte, ist den Häselgehrberg von Norden, also aus dem Haglertal zu besteigen. Ich vermute, das ist der einfachste Weg auf diesen Berg :-/ In der AV-Karte von 1992 ist sogar eine Pfadspur eingezeichnet, die auf der "Mutte" zwischen Materialseilbahnstation und Jagdhütte den Grat erreicht. Hat das jemand von euch schon mal versucht?
Dank im Voraus! Micha
Ich war im Juli 2000 schon mal an der Ruitelspitze unterwegs. Damals gelang mir der Übergang vom Hauptgipfel zum Kreuzgipfel nicht; das scheiterte an Neuschnee und starkem Nebel. Im neuen AVF vermutet Seibert, dass die Schwierigkeit bei II liegt. Die Berwertung laut Groth ist III bis III+. Kann mir jemand genauere Angaben machen oder die genannten bestätigen?
Das 2. was ich mal versuchen möchte, ist den Häselgehrberg von Norden, also aus dem Haglertal zu besteigen. Ich vermute, das ist der einfachste Weg auf diesen Berg :-/ In der AV-Karte von 1992 ist sogar eine Pfadspur eingezeichnet, die auf der "Mutte" zwischen Materialseilbahnstation und Jagdhütte den Grat erreicht. Hat das jemand von euch schon mal versucht?
Dank im Voraus! Micha
Kristian
Bei der Ruitelspitze dürfe der Übergang zum Kreuz nur etwas ausgesetztes Wandergelände sein.
Im Winter hat man kaum Felskontakt. Die paar Felsen, die sich einem dort im Weg stellen, konnte man südseitig umgehen. Irgendwo ragte mal ein Stück Fels mit rotem Punkt aus dem Schnee. Es scheint also markiert zu sein.
Das ganze war nicht mehr als eine ausgesetzte Schneestapferei.
Im Winter hat man kaum Felskontakt. Die paar Felsen, die sich einem dort im Weg stellen, konnte man südseitig umgehen. Irgendwo ragte mal ein Stück Fels mit rotem Punkt aus dem Schnee. Es scheint also markiert zu sein.
Das ganze war nicht mehr als eine ausgesetzte Schneestapferei.
Micha
Ich war am letzten Sonntag wieder vor Ort, also vor deinem Posting - ich hab mich aber nicht an den Übergang gewagt. Der Kreuzgipfel machte auf mich vom SW-Gipfel immer noch ordentlich Eindruck. Während der Gipfelrast dort, kamen dann zwei Leute + Hund, die sich alsbald an den Übergang gemacht haben. Der markierte Abstieg zur Scharte (sahst du die Markierungspunkte vor oder nach der Scharte?) war noch voll Altschnee, weswegen die drei auf der Gratkante, teils nördlich ausweichend hinabstiegen. Die Türme wurden auch nicht (südl.) umgangen, sondern überklettert. Das sah echt nicht ohne aus. Außerdem haben die sich schon genug gegenseitig mit Geröll zugeschüttet, da wollte ich mich nicht auch noch daran beteiligen. Für den Abstieg in die Scharte haben sie zudem etwa eine halbe Stunde gebraucht. Trotz Interesse an ihrem Weiterweg bin ich dann zur Griesbachalpe abgestiegen.
Häselgehrberg Nordflanke hat sich erledigt. Bin am Freitag Nachmittag über einen 35° steilen Rücken auf den Grat gelangt, etwa bei 2000m. Die Pfadspur in der AV-Karte habe ich nicht gefunden, trotz ausführlicher Suche.
Weisst du näheres über den Sturz an der Schwarzen Wand? Kenne die Route selber und kann mir, außer einem Versteiger, keinen Grund für einen 30m-Sturz ausmalen..
Gruß, Micha
Häselgehrberg Nordflanke hat sich erledigt. Bin am Freitag Nachmittag über einen 35° steilen Rücken auf den Grat gelangt, etwa bei 2000m. Die Pfadspur in der AV-Karte habe ich nicht gefunden, trotz ausführlicher Suche.
Weisst du näheres über den Sturz an der Schwarzen Wand? Kenne die Route selber und kann mir, außer einem Versteiger, keinen Grund für einen 30m-Sturz ausmalen..
Gruß, Micha
Kristian
@ Micha
ich nehme an, dass südseitig noch eher schon härter Schnee lag und das deshalb die nordseitige Umgehung gewählt wurde. Wir waren mal im Februar oben und da war ragte außer den Türmen kaum Fels aus dem Schnee.
Es war nicht mehr als eine sehr steile Schneestapferei, meist knapp südl. vom Grat mit anschließender Abfahrt durch die Rinne nach Südosten.
Zwar habe ich auch schon öfters festgestellt, dass manche Passagen bei gutem Trittschnee im Winter einfacher sind als im Sommer, doch wenn ein Hund mitrübergeht, bestätigt es eigentlich die Annahme, dass keine wirklichen Felsschwierigkeiten unterm Schnee verborgen waren.
Weisst du näheres über den Sturz an der Schwarzen Wand? Kenne die Route selber und kann mir, außer einem Versteiger, keinen Grund für einen 30m-Sturz ausmalen..
Die Kletterin stürzte im Vorstieg in der 6 SL. Dort gibt es zwei Möglichkeiten. Die vom Erstbegeher gewählte Route in einem Links Rechts Bogen über schrofige Bänder (I-II) oder die von mir eingerichtete Direktvariante über eine schöne kompakte Platte (V)
Die Kletterin wählte die Erstere und stürzte ohne Zwischensicherung schon in Sichtweite des nächsten Stand.
--> Sturzfaktor 2 bei 30 m --> d.h. eine enorme Belastung der Sicherungskette.
ich nehme an, dass südseitig noch eher schon härter Schnee lag und das deshalb die nordseitige Umgehung gewählt wurde. Wir waren mal im Februar oben und da war ragte außer den Türmen kaum Fels aus dem Schnee.
Es war nicht mehr als eine sehr steile Schneestapferei, meist knapp südl. vom Grat mit anschließender Abfahrt durch die Rinne nach Südosten.
Zwar habe ich auch schon öfters festgestellt, dass manche Passagen bei gutem Trittschnee im Winter einfacher sind als im Sommer, doch wenn ein Hund mitrübergeht, bestätigt es eigentlich die Annahme, dass keine wirklichen Felsschwierigkeiten unterm Schnee verborgen waren.
Weisst du näheres über den Sturz an der Schwarzen Wand? Kenne die Route selber und kann mir, außer einem Versteiger, keinen Grund für einen 30m-Sturz ausmalen..
Die Kletterin stürzte im Vorstieg in der 6 SL. Dort gibt es zwei Möglichkeiten. Die vom Erstbegeher gewählte Route in einem Links Rechts Bogen über schrofige Bänder (I-II) oder die von mir eingerichtete Direktvariante über eine schöne kompakte Platte (V)
Die Kletterin wählte die Erstere und stürzte ohne Zwischensicherung schon in Sichtweite des nächsten Stand.
--> Sturzfaktor 2 bei 30 m --> d.h. eine enorme Belastung der Sicherungskette.
Max
Laut diesem Link liegt der Aufstieg zum Hauptgipfel im durchgehenden IIer Bereich. Zudem soll es ausgesetzt sein
http://www.thehighrisepages.de/bergtouren/tour_577.htm
Gruß Max
http://www.thehighrisepages.de/bergtouren/tour_577.htm
Gruß Max
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