allgemeine Fragen
Andrea
Hallo Janina,
habe auch ein aar allgemeine Fragen zum BHW: Wie sieht es mit dem Wasser- Nachfüllen auf den Hütten aus, gibt es Trinkwasser öffentlich, evtl. mit dem Hinweis auf Bezahlung oder gar nicht? Wie sieht es unterwegs mit Wasser nachfüllen aus? Habt ihr die komplette Verpflegung mitgenommen oder nur Frühstück? Weißt Du noch, ab wann es theoretisch Frühstück gegeben hätte und ob es Möglichkeiten für erweiterte HP mit Möglichkeit zum Jausen einpacken gab?
Liebe Grüße und Guten Rutsch,
Andrea
habe auch ein aar allgemeine Fragen zum BHW: Wie sieht es mit dem Wasser- Nachfüllen auf den Hütten aus, gibt es Trinkwasser öffentlich, evtl. mit dem Hinweis auf Bezahlung oder gar nicht? Wie sieht es unterwegs mit Wasser nachfüllen aus? Habt ihr die komplette Verpflegung mitgenommen oder nur Frühstück? Weißt Du noch, ab wann es theoretisch Frühstück gegeben hätte und ob es Möglichkeiten für erweiterte HP mit Möglichkeit zum Jausen einpacken gab?
Liebe Grüße und Guten Rutsch,
Andrea
Janina
Hallo Andrea,
leider kann ich mich nicht mehr so genau an die Einzelheiten der Wasserversorgung erinnern. Wir füllen in der Regel immer unsere Trinkflaschen an den Wasserhähnen im Waschraum der Hütten auf, wenn das Wasser nicht gerade vom Gletscher kommt. Ansonsten füllen wir tagsüber unsere Flaschen an Bergbächen. Wir schauen immer schon vor einer Tour, wo Wasser zu finden sein könnte, damit wir wissen, ob wir ggf. auf einer Hütte etwas kaufen müssen.
Wir haben immer nur Frühstück und Essen für tagsüber mitgenommen. Das warme Abendessen haben wir dann gegen Bezahlung von der Hütte bezogen.
Frühstück gab es während der bewirtschafteten Zeit auf jeder Hütte auf dem BHW. Erweiterte Halbpension mit Jauseneinpackmöglichkeit ist mir nicht bekannt, aber am besten fragst du da direkt bei den jeweiligen Hüttenwirten vorher telefonisch nach, damit du weißt, wie viel Essen du einpacken musst.
Viele Grüße,
Janina alias Gipfelstürmerin
leider kann ich mich nicht mehr so genau an die Einzelheiten der Wasserversorgung erinnern. Wir füllen in der Regel immer unsere Trinkflaschen an den Wasserhähnen im Waschraum der Hütten auf, wenn das Wasser nicht gerade vom Gletscher kommt. Ansonsten füllen wir tagsüber unsere Flaschen an Bergbächen. Wir schauen immer schon vor einer Tour, wo Wasser zu finden sein könnte, damit wir wissen, ob wir ggf. auf einer Hütte etwas kaufen müssen.
Wir haben immer nur Frühstück und Essen für tagsüber mitgenommen. Das warme Abendessen haben wir dann gegen Bezahlung von der Hütte bezogen.
Frühstück gab es während der bewirtschafteten Zeit auf jeder Hütte auf dem BHW. Erweiterte Halbpension mit Jauseneinpackmöglichkeit ist mir nicht bekannt, aber am besten fragst du da direkt bei den jeweiligen Hüttenwirten vorher telefonisch nach, damit du weißt, wie viel Essen du einpacken musst.
Viele Grüße,
Janina alias Gipfelstürmerin
Andrea
Hallo Janina,
vielen Dank für Deine Antwort. Meine Idee war auch, die Flaschen auf der Hütte zu füllen. Allerdings war ich auch schon auf Hütten, auf denen es kein frei zugängliches Trinkwasser gab. Und es einfach trotzdem auszuprobieren fehlte mir der Mut, Montezumas Rache auf Tour kann ich dann doch nicht brauchen ;-) Einmal durfte ich meine Vorräte auf Nachfrage an der Quelle in der Küche auffüllen, einmal mußte ich es kaufen... Auf einer anderen Hütte gab es nur einen Wasserhahn mit Trinkwasser, neben dem ein großes Schild hing, daß man nur auf Nachfrage auffüllen dürfte und der Liter mit 50 Cent zu bezahlen sei... Ok, das hat keiner gemacht, klar, aber theoretisch hätte es da nichts gegeben. Ich hatte aber auch schon, daß man morgens nicht nur das Teewasser sprich 1l bekommen hat sondern soviel nehmen konnte wie man wegtragen konnte ;-) Möglichkeiten gibt es also viele. Ich dachte nur, daß Du Dich noch genauer erinnern könntest. Aber wenn Du schreibst, daß ihr in den Hütten aufgefüllt habt, heißt das doch, daß es möglich war und Du ebenso schreibst, daß es unterwegs Möglichkeiten zum Auffüllen gab dann hilft mir das schon erheblich weiter.
Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich überhaupt Verpflegung mitnehmen soll, denn für eine Woche ist das schon happig und zwischendrin abzusteigen wie ihr wollte ich auch nicht. Andererseits weiß ich auch, daß das Frühstück auf Hütten (meist) gräßlich und vor allem teuer ist (2 Scheiben Mischbrot mit Butter, Marmelade und Tee für 7€ ist bisher der Rekord!!!) Und manchmal gab´s vor 8 Uhr morgens auch nichts, was mir ebenfalls mißfällt. Bisher stecke ich noch in der Frühphase der Planung und habe mir erstmal allgemeine Gedanken gemacht. Vielen Dank für Deine Hilfe,
Gruß Andrea
vielen Dank für Deine Antwort. Meine Idee war auch, die Flaschen auf der Hütte zu füllen. Allerdings war ich auch schon auf Hütten, auf denen es kein frei zugängliches Trinkwasser gab. Und es einfach trotzdem auszuprobieren fehlte mir der Mut, Montezumas Rache auf Tour kann ich dann doch nicht brauchen ;-) Einmal durfte ich meine Vorräte auf Nachfrage an der Quelle in der Küche auffüllen, einmal mußte ich es kaufen... Auf einer anderen Hütte gab es nur einen Wasserhahn mit Trinkwasser, neben dem ein großes Schild hing, daß man nur auf Nachfrage auffüllen dürfte und der Liter mit 50 Cent zu bezahlen sei... Ok, das hat keiner gemacht, klar, aber theoretisch hätte es da nichts gegeben. Ich hatte aber auch schon, daß man morgens nicht nur das Teewasser sprich 1l bekommen hat sondern soviel nehmen konnte wie man wegtragen konnte ;-) Möglichkeiten gibt es also viele. Ich dachte nur, daß Du Dich noch genauer erinnern könntest. Aber wenn Du schreibst, daß ihr in den Hütten aufgefüllt habt, heißt das doch, daß es möglich war und Du ebenso schreibst, daß es unterwegs Möglichkeiten zum Auffüllen gab dann hilft mir das schon erheblich weiter.
Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich überhaupt Verpflegung mitnehmen soll, denn für eine Woche ist das schon happig und zwischendrin abzusteigen wie ihr wollte ich auch nicht. Andererseits weiß ich auch, daß das Frühstück auf Hütten (meist) gräßlich und vor allem teuer ist (2 Scheiben Mischbrot mit Butter, Marmelade und Tee für 7€ ist bisher der Rekord!!!) Und manchmal gab´s vor 8 Uhr morgens auch nichts, was mir ebenfalls mißfällt. Bisher stecke ich noch in der Frühphase der Planung und habe mir erstmal allgemeine Gedanken gemacht. Vielen Dank für Deine Hilfe,
Gruß Andrea
Janina
Hallo Andrea,
mir scheint, dass wir ziemlich ähnliche Ansichten haben, was die Tourenplanung und -durchführung angeht!
Wir finden auch, dass das Frühstück auf den Hütten im Verhältnis zu dem, was man bekommt, recht teuer ist. Deshalb verzichten wir auch darauf und verpflegen uns lieber selbst.
Hinzu kommt, dass man nicht so zeitig morgens losgehen kann, wenn man auf das Hüttenfrühstück angewiesen ist, und das stört uns ebenso wie dich.
Mit dem Wasser wirst du schon zurechtkommen. Im Zweifel, wenn es gar nicht anders geht, musst du eben welches kaufen. Wenn du nicht als Trinkwasser gekennzeichnetes Wasser abfüllen willst, musst du versuchen herauszufinden, woher das Wasser kommt und ob es unbedenklich ist. Da das meist schwierig ist, greifen wir in der Regel auf Bergbäche als Quelle zurück, da man zumindest mit Hilfe der Wanderkarte schauen kann, woher der Bach fließt.
Mit der Tagesverpflegung ist es in der Tat schwierig. Deswegen haben wir uns bei der Länge der Tour auch entschieden, zwischendrin abzusteigen, um Nachschub zu holen. Wie willst du es sonst machen? Wovon willst du dich tagsüber ernähren, wenn du nichts mitnimmst? Bei den kurzen Etappen kann man vielleicht mittags schon auf der Hütte sein, aber bei den langen Etappen kann man tagsüber ja nicht einkehren.
Viele Grüße,
Janina
mir scheint, dass wir ziemlich ähnliche Ansichten haben, was die Tourenplanung und -durchführung angeht!
Wir finden auch, dass das Frühstück auf den Hütten im Verhältnis zu dem, was man bekommt, recht teuer ist. Deshalb verzichten wir auch darauf und verpflegen uns lieber selbst.
Hinzu kommt, dass man nicht so zeitig morgens losgehen kann, wenn man auf das Hüttenfrühstück angewiesen ist, und das stört uns ebenso wie dich.
Mit dem Wasser wirst du schon zurechtkommen. Im Zweifel, wenn es gar nicht anders geht, musst du eben welches kaufen. Wenn du nicht als Trinkwasser gekennzeichnetes Wasser abfüllen willst, musst du versuchen herauszufinden, woher das Wasser kommt und ob es unbedenklich ist. Da das meist schwierig ist, greifen wir in der Regel auf Bergbäche als Quelle zurück, da man zumindest mit Hilfe der Wanderkarte schauen kann, woher der Bach fließt.
Mit der Tagesverpflegung ist es in der Tat schwierig. Deswegen haben wir uns bei der Länge der Tour auch entschieden, zwischendrin abzusteigen, um Nachschub zu holen. Wie willst du es sonst machen? Wovon willst du dich tagsüber ernähren, wenn du nichts mitnimmst? Bei den kurzen Etappen kann man vielleicht mittags schon auf der Hütte sein, aber bei den langen Etappen kann man tagsüber ja nicht einkehren.
Viele Grüße,
Janina
Andrea
Das scheint mir auch so ;-)
Ich habe mir noch nicht überlegt, wie ich es am besten machen will. Ich hatte eigentlich gedacht, ordentlich zu frühstücken, unterwegs gut tragbare Kleinigkeiten zu sich zu nehmen bzw. eher Diät und dann erst abends wieder richtig zu essen. Das habe ich sonst auch so gemacht aber 10 h am Stück hochalpin war ich eben noch nicht unterwegs... Außerdem befürchte ich, daß mir meine Verfressenheit zum Verhängnis wird ;-) Wenn ich mit Abstieg plane dann am besten am Schlegeisspeicher denke ich, oder? Hattet ihr die Vorräte im Auto oder wart ihr beim Einkaufen?
Liebe Grüße,
Andrea
Ich habe mir noch nicht überlegt, wie ich es am besten machen will. Ich hatte eigentlich gedacht, ordentlich zu frühstücken, unterwegs gut tragbare Kleinigkeiten zu sich zu nehmen bzw. eher Diät und dann erst abends wieder richtig zu essen. Das habe ich sonst auch so gemacht aber 10 h am Stück hochalpin war ich eben noch nicht unterwegs... Außerdem befürchte ich, daß mir meine Verfressenheit zum Verhängnis wird ;-) Wenn ich mit Abstieg plane dann am besten am Schlegeisspeicher denke ich, oder? Hattet ihr die Vorräte im Auto oder wart ihr beim Einkaufen?
Liebe Grüße,
Andrea
Janina
Wir hatten die Vorräte im Auto, was den Vorteil hat, dass man unabhängig von Ladenöffnungszeiten und -tagen ist. Der Abstieg beim Schlegeisspeicher hat für uns am meisten Sinn gemacht, du kannst aber fast überall auf der Tour ins Tal hinunter.
Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber ich muss bei hochalpinen Touren genügend Essen dabei haben. Manchmal hat man durch die Anstrengung zwar auch keinen Appetit - essen sollte man unterwegs aber trotzdem, damit man nicht zu schlapp für den Weiterweg ist. Gerade wenn man nicht nur die Hüttenübergänge, sondern auch noch ein paar Gipfel einbauen möchte, ist ausreichende Verpflegung notwendig.
Du kannst ja nochmal die einzelnen Etappen durchgehen und schauen, wo die Abschnitte zwischen den Hütten bzw. Almen nicht so weit sind. Dann kannst du dir für diese Etappen die Verpflegung im Rucksack sparen und stattdessen zur Mittagszeit einkehren. So kannst du schon einiges an Verpflegung zum Mitnehmen sparen. Und das Essen für die restlichen Etappen kann man dann schon tragen...
Viele Grüße,
Janina
Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber ich muss bei hochalpinen Touren genügend Essen dabei haben. Manchmal hat man durch die Anstrengung zwar auch keinen Appetit - essen sollte man unterwegs aber trotzdem, damit man nicht zu schlapp für den Weiterweg ist. Gerade wenn man nicht nur die Hüttenübergänge, sondern auch noch ein paar Gipfel einbauen möchte, ist ausreichende Verpflegung notwendig.
Du kannst ja nochmal die einzelnen Etappen durchgehen und schauen, wo die Abschnitte zwischen den Hütten bzw. Almen nicht so weit sind. Dann kannst du dir für diese Etappen die Verpflegung im Rucksack sparen und stattdessen zur Mittagszeit einkehren. So kannst du schon einiges an Verpflegung zum Mitnehmen sparen. Und das Essen für die restlichen Etappen kann man dann schon tragen...
Viele Grüße,
Janina
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