Touren um die Amberger Hütte (Stubaier Alpen) 07/2001

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Auf dem Roßkarferner
Auf dem Roßkarferner..

2. Tag: Kuhscheibe (3189 m) und Sulzkogel (2795 m)

Heute geht es auf einen Gipfel mit einem ziemlichen ungewöhnlichen Namen: auf die Kuhscheibe. Gut, daß jemand das "ß" durch ein "b" ersetzt hat.. :-)
Warum das Ding so heißt - keine Ahnung. Naja, eine leichte Fladenform konnte man dem Berg dann allerdings auch wieder nicht absprechen...

Kurz nach 7 Uhr geht es los und der Aufstieg zur Kuhscheibe verläuft eigentlich recht unspektakulär. Die restlichen 300 Höhenmeter geht es über den Roßkarferner (so gut wie spaltenfrei - siehe auch Titelbild oben) hoch und am Gipfelvorbau darf noch ein bißchen im groben Blockwerk geklettert werden.


Schließlich ist es dann soweit und wir stehen kurz nach 11 Uhr auf dem Gipfel der Kuhscheibe und Micha hat endlich seinen ersten Dreitausender bestiegen. Schade, daß die Aussicht nicht sonderlich grandios ist (Wolken), aber es könnte schlimmer sein (siehe nächster Tag).

Nach einer gemütlichen Rast geht es dann wieder runter, Micha und ich wollen noch den SO-Grat des Roten Kogels versuchen, was sich dann ziemlich schnell als Fehler herausstellt, da wir zu früh auf den Grat aufgesteigen und plötzlich in ziemlich bröseligem Gelände stecken. Nachdem ich bei einem kleinen IIIer-Quergang den Schlüsseltritt (ein ca. 50 x 50 x 30 cm Brocken) beim Überqueren Richtung Tal befördert habe und Micha somit über die Stelle eh nicht mehr hinüberkam, haben wir das ganze abgebrochen und sind wieder den Grat hinuntergeklettert (was von beiden Seiten der Stelle möglich war). Patrick hatte sich schon Richtung Sulzkogel (2795 m), dem Hüttenberg der Amberger Hütte aufgemacht, und wir entschlossen uns, ihm zu folgen und keine weiteren Experimente zu machen.

Der Gipfel der Kuhscheibe
Der Gipfel der Kuhscheibe


Auf dem Sulzkogel
Auf dem Sulzkogel..

Nach dem weglosen queren des Roßkars, waren wir dann so kurz nach 15 Uhr auf dem Sulzkogel. Da es sich ja um den Hausberg handelte machte wir eine lange Rast, vielleicht etwas zu lang, denn die letzten 20 Minuten zur Hütte durften wir in einem unangenehmen Regenguß zurücklegen, auf der wir dann kurz nach 17 Uhr ankamen.

Die Nacht wurde übrigens wieder sehr bequem, da nur sehr wenige Leute auf der Hütte waren und so konnte jeder von uns im Lager "quer" schlafen und gleich mal 5 Lager auf einmal belegen..




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(c) by Thorsten Liborius, 2001
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