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1. Tag: Anfahrt und Aufstieg zur Amberger Hütte (2135 m)
Durch den starken Verkehr (und etwas Bummelei) kamen wir recht spät in Gries, dem Talort, an, weswegen wir an diesem Tag nur den Hüttenaufstieg hinter uns bringen konnten. Dieser ist auch recht schnell erledigt, lediglich 550 Höhenmeter müssen bewältigt werden.
Diesmal sollte es nicht von Hütte-zu-Hütte gehen, sondern die Amberger Hütte fungierte quasi als unser "Basislager", wodurch wir unsere Touren (bis auf den letzten Tag) mit recht leichtem Gepäck machen konnten.
Die Amberger Hütte selber ist eine Hütte für frierende Naturen: wohl durch ein Wasserkraftwerk bedingt gibt es dort soviel Strom, daß sämtliche Elektroheizungen die ganze Zeit volle Pulle laufen (selbst auf dem Klo, bei geöffnetem Fenster und im Waschraum hatte es ca. 30 Grad). Auch Warmwasser gab es - mit dem schnellen Hüttenaufstieg also wirklich für bequeme Leute geeignet. Was auch recht schick ist: es gibt frische Milch auf der Hütte, da eine Alm nur ein paar Meter unterhalb steht.
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Am ersten Tag wurde hauptsächlich auf der Karte gewandert..
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Das Hüttenpersonal selber war etwas unausgewogen: ein Angestellter war sehr freundlich (gab uns zweimal Schnaps aus), der Hüttenwirt eigentlich auch, nur veräppelte er jeden (dazu später mehr) und die Damen des Hauses waren richtige Beißzangen.
Abends gab es noch ein mittelstarkes Gewitter, durch das soviel Feuchtigkeit abgeladen wurde, daß wir leider an den darauffolgenden zwei Tagen immer von Wolken umgeben waren, obwohl es daheim in Stuttgart 33 Grad und Dauersonnenschein hatte.
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(c) by Thorsten Liborius, 2001
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